Österreichweit erster Einsatz von Tomosynthese im Hanusch-Krankenhaus
Wien - Ab sofort steht den Patientinnen im Wiener Hanusch-Krankenhaus eine Mammografie-Anlage zur Verfügung, die alle bisherigen mammografischen Verfahren an Zuverlässigkeit übertrifft. Die mit dem neuen Gerät österreichweit erstmals eingesetzte Methode heißt Tomosynthese. Das Besondere daran: Zum ersten Mal ist es möglich, auch Tumoren zu entdecken, die bisher durch überlagerndes Gewebe unsichtbar geblieben sind.
Mammografisch auffällige Gewebsbereiche lassen sich durch das neue Verfahren wesentlich genauer beurteilen, weil auch kleine Tumoren viel deutlicher abgebildet werden. "Wir gehen davon aus, an Hand der Tomosynthese-Bilder zuverlässiger zwischen gut- und bösartigen Veränderungen unterscheiden zu können", erklärt Univ.-Prof. Primarius Dr. Jörg Haller, Leiter des Zentralröntgeninstituts am Hanusch-Krankenhaus.
Unklare Befunde sind für die betroffenen Frauen und ihre Angehörigen oft eine große seelische Belastung. Durch die Tomosynthese sollen solche Befunde nun rascher abgeklärt und so vielen Patientinnen Phasen der Ungewissheit erspart werden.
Quelle: ots 2.2.2010/ WGKK |