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Interview von Sternenkind.info

F: Wie würden Sie jemanden, der Ihre Organisation noch nicht kennt, diese in drei Sätzen beschreiben?

Ehrenamtlich biete ich die Begleitung von Sternenkindern und derem individuellen Umfeld an. An mich wenden sich Hebammen, Klinikseelsorger, Bestatter Angehörige von Sternenkindern, wenn es um die Versorgung eiens Sternenkindes geht - etwa wegen der Zuführung zur Totenbeschau, zum Begräbnis und wie Angehörige sich verhalten müssen, damit der Tote oder die öffentlichen Hand ev. die Begräbniskosten übernehmen werden. Fehlgeburten können in der Feuerhalle Wien Simmering, Feuerhalle Steyr/ OÖ und in der Feuerhalle Villach/ Kärnten einzeln erfolgen. Kremiert kann einem Friedhof ausgewichen werden - etwa durch aufbewahren der Asche in einer Mini-, Schmuck- oder Kinderurne zu Hause.

F: Wann wurde Ihre Selbsthilfe-Organisation gegründet?

2000

F: Wie oft finden Treffen Ihrer Selbsthilfe-Organisation statt?

Treffen finden nach vorheriger Anmeldung statt.
Genutz wird das Angebot von Angehörigen, die mit Ihren Unterlagen/ Fragen zu mir kommen und Antworten auf Fragen suchen. Da diese Termine sehr zeitintensiv sein können als auch lange dauern können, wird ev. auch Mittagessen und/ oder Kaffee angeboten.
Zum Abschluß solcher Gespräche kommt häufig das Kompliment: Bei dem gerade bei Euch stattgefundenen Selbsthilfegruppengespräch habe ich mehr Antworten auf meine Fragen erhalten als ich es bei den vielen Stunden bei Theraeuten erhalten habe. In eiger Sache: Ich erlebe meine Arbeit als Ergänzung und nicht als Ersatz für Therapien, auch wenn ich von Hilfesuchenden ev. anders wahrgenommen werde.


F: Wie groß ist die Gruppe meistens?

unterschiedlich, zumindest 3 Personen

F: Haben Ihre Mitglieder/TeilnehmerInnen auch außerhalb der Treffen miteinander Kontakt?

das bleibt den Teilnehmern überlassen

F: Haben Sie einen Leitspruch oder ein Maskottchen?

Leitspruch: ein Sonnenstrahl bringt Licht, Liebe, Glauben, Hoffnung und Zuversicht

F: Arbeiten Sie mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen (ÄrztInnen, TherapeutInnen, BeraterInnen, Beratungsstellen)?

ja - nach Bedarf begleite ich Angehörige z.B. zum Standesamt oder zum Bestatter - oder ich begleite auf Wunsch der Mutter den Bestatter in der Versorgung des Sternenkindes, in dem ich auf der Pathologie/ Prosektur das Baby einkleide mit dem, was die Mutter mir zuvor vorbeigebracht hat, in dem ich anschließend das Sternenkind in den Sarg lege, zum Friedhof begleite, in der Aufbahrungshalle die Tauf- und Willkomensfeier moderiere ec.


F: Welche Art der Unterstützung ist für Ihre Selbsthilfe-Organisation am hilfreichsten?

Verweisen Sie bitte Betroffene, Angehörige und mitfühlende Freunde auf unsere Angebote.

F: Könnten Sie sich vorstellen, mit einem Sponsor zusammenzuarbeiten oder arbeiten Sie bereits zusammen?

Ja, ich kann mir vorstellen, mit Sponsoren zusammenzuarbeiten.
Phasenweise haben wir in der Vergangenheit bereits mit Sponsoren (für Internet, Telefon) zusammen gearbeitet.


F: Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?

nein - da ich Ihre Zielsetzung nicht kenne





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