News


Zahlen und Fakten zum Zigarettenkonsum in Österreich

Wien (OTS) - Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) setzt sich für die Verbesserung der Gesundheit aller in Österreich lebenden Menschen ein. „Sieht man sich die Gesundheitsdaten der OECD in Europa an, stellt man mit Schrecken fest, dass in Österreich einiges schiefläuft. Beim Alkoholkonsum und Rauchen liegen wir über OECD Durchschnitt, bei den gesunden Lebensjahren weit darunter,“ erklärt ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer. Die ÖGK will zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Zigarettenkonsum präsentieren, um ein erhöhtes Bewusstsein für die Situation zu schaffen.

„Der Weltnichtrauchertag ist ein guter Anlass sich intensiv mit dem Problemfeld Rauchen auseinanderzusetzen und positive Veränderungen anzustoßen,“ sagt Wurzer. Das aktuelle ÖGK Gesundheitsbarometer widmet sich daher dem Thema Rauchen. Rauchen wird oft nur als ungesunde Angewohnheit abgetan. Dabei sind die Zahlen erschreckend. Ein Viertel der täglich Rauchenden hat bereits vor dem 15. Lebensjahr angefangen zu rauchen. Mehr als die Hälfte der Frauen und etwa zwei Drittel der Männer haben zwischen 15 und 17 Jahren angefangen. Insgesamt rauchen 20,6 Prozent der über 15-Jährigen täglich und 5,6 Prozent gelegentlich. Weitere 24,7 Prozent haben früher einmal geraucht und 49,1 Prozent haben noch nie geraucht. Den größten Anteil aller Raucherinnen und Raucher machen dabei Männer zwischen 30 und 45 Jahren (32,3 Prozent) aus. Bei Frauen ist der Anteil der 45- bis 60-Jährigen mit 23,2 Prozent am größten. Das Rauchen das Krebsrisiko erhöht ist allgemein bekannt. In Zahlen bedeutet das jedoch, dass 3.200 Raucherinnen bzw. Raucher pro Jahr an Lungenkrebs und über 30.000 Menschen an den Folgen tabakassoziierter Krankheiten, wie Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Herzinfarkten oder verschiedener anderer Krebsarten erkranken. Ein absolut vermeidbares Gesundheitsrisiko.

Es ist nie zu spät aufzuhören: Bis 2019 hörten mehr als die Hälfte der Rauchenden mit dem Rauchen auf. ...
Quelle: OTS0038, 31. Mai 2022, 09:14

Mit der ÖGK den Rauchstopp schaffen

Wien (OTS) - Wer raucht, kennt ihn meist gut: den Neujahrsvorsatz, endlich rauchfrei zu werden. Oft hält aber schon der Silvesterabend selbst zu viele Versuchungen bereit. Das Ergebnis: ein weiterer gescheiterter Versuch, Enttäuschung, Frustration. Umfassende Hilfe bieten die unterschiedlichen Angebote der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK). Das Rauchfrei Telefon und ambulante Entwöhnangebote unterstützen telefonisch, in Präsenz und online beim Rauchstopp, begleiten bei der Umstellung von festgefahrenen Routinen und sorgen auch bei Rückfällen für neue Motivation.

Zwölf Monate rauchfrei – der Jahresüberblick des Rauchfrei Telefons

Was anfangs unvorstellbar klingt, kann schnell Realität werden. Aus einer nicht gerauchten Zigarette wird ein rauchfreier Tag, aus einem rauchfreien Monat ein ganzes Jahr. Und keine Sorge: Startschuss muss nicht immer am 1. Jänner sein. Als Alternative bietet sich an, den Jahresbeginn entspannt zu genießen und die Ruhe der ersten Tage 2022 für einen nikotinfreien Neuanfang zu nutzen.

Nach einem Rauchstopp stellt sich der Körper schnell wieder um, die Auswirkungen sind in wenigen Wochen und Monaten bereits spürbar. Welche Vorteile er mit sich bringt? Das zeigt der folgende Jahresüberblick:

- Jänner: Ihr Geruchs- und Geschmackssinn hat sich verbessert. Sie riechen besser und nehmen wieder intensiver Geschmäcker wahr.

- Februar: Ihre Haut wird wieder besser durchblutet. Statt mit fahlem Winter-Teint geht es rosig und strahlend durch den Februar.

- März: Ihr Kreislauf und Ihre Lungenfunktion verbessern sich. Sie bekommen wieder besser Luft, können leichter Stufen steigen und werden nicht so schnell kurzatmig.

- April: Ihre Verdauung verbessert sich. Der Stoffwechsel hat sich umgestellt.

- Mai: Sie sind weniger müde. Passend zum Frühling starten Sie mit vollen Energiereserven wieder richtig durch.

- Juni: Sie bemerken, dass Sie Ihr Leben und Ihre Gewohnheiten wieder selbst in der Hand haben. ...
Quelle: OTS0042, 20. Dez. 2021, 10:00

Neuer Patient*innenratgeber plus Website, herausgegeben vom Verlagshaus der Ärzte in Kooperation mit dem Gefäßforum Österreich, unterstützt Betroffene in praktischer Laienpflege.

Wien (OTS) - Das sind erschreckende Zahlen: Rund 255.000 Österreicher*innen leiden derzeit unter einer chronischen Wunde. Jährlich kommen 68.000 hinzu. Unter einer chronischen Wunde versteht man einen Gewebsdefekt, der trotz intensiver Behandlung innerhalb von sechs Wochen nicht abheilt. Neben dem Leid für die Patient*innen hat die Erkrankung auch eine volkswirtschaftliche Dimension: Allein die Materialkosten für chronische Ulzera (Geschwüre) werden auf über 225 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. In Österreich werden rund 61 Prozent aller chronischen Wunden nicht regelrecht behandelt. In vielen Fällen sind die Wunden auch nach einem Jahr noch nicht abgeheilt. „Jodsalbe und einfache Gaze sind keine moderne Wundbehandlung“, sondern die phasengerechte Versorgung der Wunde, um die Lebensqualität zu verbessern, erklärt die Wundpflegeexpertin und Herausgeberin des Ratgebers, Michaela Krammel, DGKP, WDM®. „Das Leid der Patient*innen ist enorm, die Folgen sind dramatisch.“ „85 % aller Amputationen werden auf chronische Wunden zurückgeführt. Die häufigste Ursache sind dabei Gefäßerkrankungen. Covid-19 hat den Zugang zur Behandlung von chronischen Wunden für viele erschwert“, so Prim. PD Dr. Afshin Assadian, Co-Autor, Vorstand der Gefäßchirurgie Klinik Ottakring und wissenschaftlicher Sprecher des Gefäßforums Österreich.
Links: www.selbsthilfe-wunde.at; www.gefaessforum.at

Der neue, im Verlagshaus der Ärzte und in Kooperation mit dem Gefäßforum Österreich erscheinende Patient*innenratgeber „Hilfe zur Selbsthilfe – Wunden besser verstehen und versorgen“ soll nun Abhilfe schaffen und die Wundversorgung durch Vermittlung von umfassendem Praxiswissen in der Laienpflege verbessern. Ergänzt wird das Buch durch die Website www.selbsthilfe-wunde.at, die zusätzlich zu wertvollen und laufend ...
Quelle: OTS0092, 16. Sep. 2021, 10:30

"Jeder hat davon schon gehört. Jeder meint zu wissen, was darunter zu verstehen ist. Und fast jeder fürchtet sich inzwischen davor, das Leiden selbst einmal zu bekommen. Alzheimer ist in aller Munde – doch bisher fischen wir, was Diagnostik und Therapie betrifft, noch weitgehend im Trüben, das schreibt die Diplom-Biologin und Wissenschaftsjournalistin Cornelia Stolze in ihrem neuen Buch Vergiss Alzheimer.

Ein Patient klagt über Kopfschmerzen. Die wenigsten Ärzte werden nun einen Hirntumor annehmen. Man muss ja nicht gleich an das Schlimmste und das Unwahrscheinliche denken.

Schnellschuss-Diagnose

In einem anderen Bereich ist just dies aber mehr oder weniger an der Tagesordnung. Ein Patient muss nur im höheren Alter sein und Erinnerungslücken aufweisen, schon tendieren viele, wenn nicht die meisten Mediziner zu dieser Diagnose: Morbus Alzheimer. Dieser Schnellschuss ist leicht zu entschuldigen, denn Ärzte sind auch nur Menschen. Wer dauernd von der „Volkskrankheit“ Demenz liest, wo ein Fortbildungsseminar nach dem anderen ihr gewidmet ist, der tippt bei entsprechenden Symptomen verständlicherweise als Erstes auf diese Krankheit. Und zieht gar nicht in Erwägung, dass auch eine andere Ursache vorliegen könnte: postoperativer Delir, Dehydrierung, Schilddrüsenstörung, Durchblutungsstörung oder akuter Verwirrtheitszustand, um nur einige Möglichkeiten anzuführen. Meist geht der Arzt ohnehin nach dem Ausschlussprinzip vor: Wenn er nichts findet, was in seinen Augen erklärt, warum der Betroffene verwirrt, vergesslich oder desorientiert ist, dann muss es wohl Alzheimer sein.

Was die Sache zusätzlich erschwert und worauf die Wissenschaftsjournalistin Cornelia Stolze in ihrem neuen Buch Vergiss Alzheimer hinweist, ist, dass es rund um Morbus Alzheimer noch viel Unsicherheit und viele offene Fragen gibt. Angefangen bei der Diagnose. Als verlässlicher Beleg gelten heute krankhafte Ansammlungen von Amyloid-Plaques und Tau-Bündeln im Hirn, so wie sie Alois Alzheimer einst, im April 1906, als Erster entdeckt hat, im Denkorgan von Auguste Deter. ...
Quelle: SpringerMedizin.at - Newsletter 03.04.2012

"Es ist ein großer Erfolg der Diabetologie und der intensiven Forschung auf diesem Gebiet, dass die Last der Folgeerkrankungen für die an Diabetes Erkrankten heute deutlich leichter geworden ist. Für Ärzte bleibt dennoch noch viel zu tun.

Mit rund 600.000 erkrankten Österreichern wird Diabetes auch in der Forschung ein hoher Stellenwert eingeräumt. Die Diabetologie konnte daher in den vergangenen Jahren große Erfolge verzeichnen, etwa einen starken Rückgang der Sterblichkeitsrate bei kardiovaskulären Folgeerkrankungen. Diabetiker leben zudem heute wesentlich länger und erreichen oft ein hohes Alter (siehe Kästen 1 und 3). In den vergangenen 20 Jahren kam es weltweit zu einem deutlichen Rückgang von Gefäßerkrankungen (vaskulären Komplikationen) bei Diabetes mellitus. „Dank einer verbesserten Diabetesaufklärung und Diabetesschulung sowie einer beträchtlichen Intensivierung der medikamentösen Therapiemaßnahmen sind solche vaskulären Komplikationen bei Diabetes zurückgegangen“, so Prof. Prim. Dr. Guntram Schernthaner, Vorstand der 1. Medizinischen Abteilung, Rudolfstiftung Wien, Vorstandsmitglied der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG). Bemerkenswert ist auch der Rückgang von dialysepflichtigen Diabetespatienten (siehe Kasten 2). Dieser Rückgang um 26 Prozent ist besonders beachtenswert, weil die Gesamtprävalenz des Typ-2-Diabetes in Österreich im letzten Jahrzehnt sogar deutlich zugenommen hat. [...]"

www.oedg.at
ÖDG/IS , Ärzte Woche 11 /2012
© 2012 Springer-Verlag GmbH, Impressum

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: springermedizin.at Newsletter 15.03.2012

"Mehr als 1000 Anrufe und über 400 Screenings.

Das Bauchaortenaneurysma zählt zu den schwerwiegendsten Gefäßerkrankungen der über 60-Jährigen. Derzeit werden etwa 1.000 infrarenale Aorten in Österreich behandelt, doch geschätzte 70.000 ÖsterreicherInnen sind davon betroffen. Durch eine einfache Ultraschalluntersuchung kann das Bauchaortenaneurysma sehr gut erkannt und rechtzeitig therapiert werden. Bei kleinen Aneurysmen ist eine Vermeidung der Operation durch Reduktion der Risokofaktoren - Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte - möglich. Daher ist die Früherkennung und Rechtzeitige Vorstellung bei Gefäßspezialisten besonders wichtig und sinnvoll. Bei Frauen sollten Bauchschlagadern mit einem Durchmesser ab fünf Zentimeter, bei Männern ab fünfeinhalb Zentimeter behandelt werden. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 06.12.2011

"Anlässlich des bevorstehenden Weltglaukomtages am 12. März, erinnert der Österreichische Blinden- und Sehbehindertenverband (ÖBSV) mit Nachdruck auf die Wichtigkeit von regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bei den Augenärzten.

ÖBSV-Präsident Mag. Gerhard Höllerer ruft zu einem verstärkten "Glaukombewusstsein" in Österreich auf: "Die jährliche, völlig schmerzfreie Untersuchung beim Augenarzt, vor allem ab dem 40. Lebensjahr, sollte eigentlich für alle zur Routine gehören!"

Ca. 80.000 Menschen leiden in Österreich an einer Glaukomerkrankung ("Grüner Star"), die Hälfte davon hat bereits eine irreversible, d.h. nicht mehr rückgängig zu machende Sehbehinderung. Das heimtückische daran: Der oder die Betroffene merkt von seiner Erkrankung meist gar nichts. "50 Prozent der Betroffenen wissen, gar nicht, dass sie an einer Glaukomerkrankung leiden", erklärt Höllerer und weist auf die wichtigsten Früherkennungssymptome hin: Zur Risikogruppe gehört man mit ...
Die Risikofaktoren

* einem Lebensalter von mehr als 40 Jahren
* einer Glaukom-Erkrankungen in der Familie
* Kurz-, aber auch (in seltenen Fällen) Weitsichtigkeit
* niedrigem Blutdruck bzw. Durchblutungsstörungen
* dem Schlaf-Apnoe-Syndrom (Atemaussetzer beim Schnarchen)

Höllerer: "Immerhin 13 Prozent der blinden Menschen in der EU haben ihr Augenlicht durch die Glaukom-Erkrankung verloren. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt kann diese heimtückische Krankheit zumindest gestoppt und damit eine Erblindung verhindert werden!"

Weitere Infos finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: ÖBSV-Newsletter Woche 9/2011


Sie sind hier: News

Weitere bestNET.Portale

powered by T3consult
Datenschutz-Erklärung