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Noch immer sind viele Sternenkinder (laut Standesamt) ohne Namen und ohne Begräbnis. Dazu passt die Frage:

Ab wann ist man ein Elternpaar?
Sobald ein Kind geboren - klar!
So sprechen all die schlauen Leute
seit Alters her und auch noch Heute.
Sie sagen, Macht nicht sonen Wind.
Das war doch noch kein richtges Kind!
unbekannter Verfasser

Aktuell herein geflattert ist die Info, das neben den Feuerhallen in Wien Simmering, Steyr/ OÖ auch in der Feuerhalle Knittelfeld/ Steiermark Fehlgeburten einzeln kremiert werden können. Mehr dazu ist zu finden unter ...

Der jährlich wiederkehrende Reigen der Gedenkfeiern an unsere Toten beginnt im Oktober mit dem International Pregnancy and Infant Loss Remembrance Day. Wir Gedenken an diesem Tag der still geborenen Kinder - wobei die meisten so kurz hier auf Erden waren, das sie keine Dokumentation am Standesamt, keine Totenbeschau, keine Zuführung zu einer Kremierung oder kein unkremiertes Begräbnis erlebt haben. Nicht immer sagt die Mutter etwas ihren eigenen Angehörigen oder seinen Angehörigen oder dem Vater des Kindes etwas von einer Schwangerschaft oder dem ableben eiens Kindes. Im Herzen der Mutter bis du - liebes Sternenkind - auf immer registriert. Die Liebe macht das möglich.
Anschließend gibt es das Totenfest der Kelten: Halloween. Daran anschließend den Ewigkeitssonntag (am letzten Sonntag vor dem 1. Advent) der evang. Christen, dann am 1. & 2. November röm. kath. Fest aller Heiligen und aller Seelen. jährlich am 2. Sonntag im Dezember gibt es das Internationale Worldwide Candle Lighting, wo jener Gedacht wird, welche wider der natürlichen Ordnung starben.
Was ist die natürliche Ordnung? Das die Urgroßeltern vor den Großeltern, der Vater vor seinem Sohn ec stirbt.

Am 28.12. Gedenkt auf Wunsch der Angehörigen die röm. kath. Kirche der unschuldig verstorbenen Kinder. Angehörige sind dazu aufgerufen, mit ihrer röm. kath. Pfarre oder der pastoralen Assistentin Kontakt aufzunehmen, damit nicht auf das Läuten der Totenglocke vergessen wird. Vielleicht sogar, das eine Messe gelesen wird aus diesem Anlass.

Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben …
(Wilhelm von Humboldt)
Termine zu Veranstaltengsorten finden Sie unter dem angeführten Link ...

das Wort Fehlgeburt wird unterschiedlich wahrgenommen:
1. Aus Sicht der Laien werden mit dem Begriff Fehlgeburt ausnahmslos alle Kinder gemeint, die während ihrer Schwangerschaft, Geburt und kurz danach starben, ohne dass das Kind jemals - versicherungstechnisch gesehen - lebend das Krankenhaus verlassen hat. Ohne dass das Kind zu seinen Lebzeiten seine Geburtsurkunde bzw. Sozialversicherungsnummer bekommen hat.
2. Aus Sicht der Medizin (ohne Totenbeschau) handelt es sich bei Fehlgeburten um Kinder, die durch die Mutter geboren wurden, ohne das es zu einem chirugischen = Medizinischen Eingriff durch einen Arzt kam. Daher orientiert die Medizin ohne Totenbeschau sich an http://www.hebammen.at/ und an den Definitionen der WHO (für Europa: http://www.euro.who.int/de/home)
3. Aus Sicht des Bestattungsrechtes gibt es Leibesfrüchte (im Mutterleib verstorben) und Leichen (ausserhalb des Mutterleibes verstorben.) Vielfach sind Leibesfrüchte wie Leichen zu behandeln, doch im kleingedruckten finden sich andere Hinweise. So müssen in Wien während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbene Kinder unter 120 SSL/ CRL keiner Totenbeschau zugeführt werden, was der Medizin die Türe zur Vermarktung oder Entsorgung über den Hausmüll bzw Müllverbrennungsanlage eröffnete. Ärzte wie DDr. Fiala haben seit ca 1970 Öffentlichkeitsarbeit dahingehen geleistet, das ihr Kind erst mit Ausstellung seiner Geburtsurkunde für den Staat existiert und daher auch für die Schwangere vorher ihr Kind nicht existieren sollte. Wenn die Schwangere vor dem med. Eingriff dem DDr. Fiala persönlich sagt, das sie ihre Gewebe nach Abbruch ihrer Schwangerschaft mit nach Hause nehmen möchte, erfasst er das Gewebe seiner Patientin in einem Behältnis und gibt dieses der Patientin umgehend mit nach Hause. Als Ergebnis der Totenbeschau erhält man eine Anzeige des Todes samt Todesbescheinigung sowie ein zweites Dokument, den sogenannten Leichenbegleitschein. Die Anzeige des Todes wird a) am Standesamt für die Eintragung ins Sterbebuch und b) zur Vorlage für das Bestattungsunternehmen benötigt. ...


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