News > Zu viel Fruktose in unserem Essen

am 3.10.2013
"Fruchtzucker – das klingt gesund, ist es aber nicht. Es handelt sich dabei keineswegs um die „gute“ Variante des Zuckers. Denn zu viel Fruktose schädigt Leber und Herz.

Fruktose anstatt Glukose einzusetzen, heißt, den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Zwar haben mit Fruktose gesüßte Nahrungsmittel weniger Kalorien, für die Gesundheit sind sie aber trotzdem eine Gefahr.

Die nichtalkoholische Fettleber ist im Kommen. In den USA ist sie bereits die häufigste Ursache für chronische Leberkrankheiten und zu einem ernst zu nehmenden Problem der öffentlichen Gesundheit geworden. Aber auch in Österreich sind schon 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung betroffen – die meisten, ohne es zu wissen. Die Prävalenz wird weiter steigen und mit ihr das Risiko für schwere Lebererkrankungen: Menschen mit nichtalkoholischer Steatohepatitis (NASH), einer schwerwiegenden Form der Fettleber, haben ein höheres Risiko, Leberzirrhose oder ein Leberkarzinom zu entwickeln. Da die nichtalkoholische Fettleber in direktem Zusammenhang mit dem metabolischen Syndrom und Insulinresistenz steht, besteht auch ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

Schuld am steigenden Auftreten der nichtalkoholischen Fettleber ist unser Lebensstil. Gefördert wird die Erkrankung durch die Aufnahme von zu viel Fruktose, und dafür muss die Lebensmittelindustrie verantwortlich gemacht werden. Es konnte gezeigt werden, dass moderne Ernährungstrends wie ein hoher Konsum von High-Fructose-Corn-Syrup – wie er in der Lebensmittelindustrie sehr häufig eingesetzt wird – und bestimmter Fette, eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Fettleber spielen (Rahimi et Landaverde: Nutr Clin Pract 2013). [...]"

Quelle: „Neues Präparat: Erhöhte Blutfettwerte durch Fruktoseaufnahme können ab sofort behandelt werden“, Pressegespräch der Fa. Sciotec, Wien, 17. September. 2013

CL, Ärzte Woche 40/2013
© 2013 Springer-Verlag GmbH

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link:

http://www.springermedizin.at/artikel/36950-zu-viel-fruktose...
Quelle: springermedizin.at-Newsletter 03.10.2013



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