Fachartikel


Tinnitus und Tibetische Medizin
von Dr. Gabriele Feyerer

Tibetische Medizin – ein Lichtblick auch für den Westen

 

Einige von Ihnen haben vielleicht schon davon gehört, andere noch nie: Medizin aus Tibet? Was ist das überhaupt? Und wozu brauchen wir sie bei uns im Westen?

Das Wissen vom Heilen

Die autonome Region Tibet, staatsrechtlich zu China gehörig, liegt auf dem tibetischen Hochplateau, oft als „Dach der Welt“ bezeichnet. Die überlieferte Medizintradition Tibets gehört zu den ältesten Medizinsystemen der Welt und ist über 2000 Jahre alt. Sie ist untrennbar mit dem buddhistischen Weltbild verbunden und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Hauptwerk, den „4 Tantras“, werden in 156 Kapiteln 1600 verschiedene Krankheiten und 2293 Heilmittel beschrieben. All das hat ein tibetischer Arzt („Amchi“) während seiner lang dauernden Ausbildung genau zu studieren. Insofern handelt es sich ebenfalls um eine ernst zu nehmende „Schulmedizin“.

Nach der Annexion Tibets durch China musste das religiöse und politische Oberhaupt, S. H. der 14. Dalai Lama, mit vielen seiner Getreuen nach Indien flüchten, wo er in Dharamsala eine Exilregierung gründete. Heute gibt es dort auch ein Hospital, eine Medizinschule mit Arzneimittelproduktion und weitere medizinische Einrichtungen. In Tibet ereignete sich in der Folge ein Völkermord, dem 1,2 Millionen Tibeter zum Opfer fielen. Bis heute setzt sich

S. H. der Dalai Lama unermüdlich für Frieden und Verständigung mit China ein, seine Heimat darf er jedoch nicht mehr betreten. Autonomie für Tibet gibt es nur auf dem Papier und die kontrollierende Vormachtstellung Chinas steht inzwischen außer Frage.

Krankheit bedeutet Disharmonie

Das tibetische Medizinsystem sieht den Menschen als Ganzheit, wobei Körper, Geist und Seele eine untrennbare Einheit bilden. Falsches Denken, falsche Ernährung und negative Umwelteinflüsse gelten als Hauptursachen von Krankheit. Sie schaffen ein Ungleichgewicht zwischen den drei Körpersäften „Wind“, „Galle“ und „Schleim“, wodurch die Harmonie vitaler Abläufe gestört und der Mensch krank wird.

In der Diagnosestellung haben es die tibetischen Ärzte zur wahren Meisterschaft in der Technik der Pulstastung gebracht. Sie können mit dieser einfachen Methode perfekte Aussagen über den Zustand des Körpers, bestehende Krankheiten und deren sinnvolle Behandlung machen. Selbst mit modernsten Geräten schafft man im Vergleich kaum bessere Ergebnisse.

Die Therapie von Krankheiten soll zuerst durch eine Änderung des Lebensstils erfolgen. Oft ist das aber nicht möglich, dann greift der tibetische Arzt zu seinen bewährten, durch viele Jahrhunderte überlieferten Arzneien. Hier gibt es diverse Kräuterrezepturen, aber auch sog. Juwelenpillen, die bis zu 165 Bestandteile enthalten können. Ihre Wirkung hat westliche Mediziner schon oft verblüfft. Bei tibetischen Arzneien handelt es sich immer um sorgfältig komponierte Vielstoffgemische aus pflanzlichen, mineralischen, aber auch metallischen Bestandteilen. In Europa ist ihr Vertrieb generell nicht erlaubt, da unsere westliche Forschung die Wirkungsweise bisher nicht ausreichend nachvollziehen kann.

 

Ausnahmen bestätigen die Regel

Wenn auch tibetische Arzneien nicht als „Medikamente“ im Sinne westlicher Normen anerkannt werden können, so haben einige Rezepturen dennoch ihren Weg nach Europa gefunden: Der spätere Gründer der Schweizer Fa. Padma-AG, Karl Lutz, gelangte durch Zufall in den Besitz einer Indikationsliste und ließ probeweise einige Rezepte herstellen. Das bekannteste davon mit Namen „Padma 28 = Padma Basic“ ist heute nicht nur eines der bestuntersuchten Naturheilmittel Europas, es hat sich auch als sehr wirksames Therapeutikum gegen Durchblutungsstörungen (Arteriosklerose / Raucherbein) und für die allgemeine Stärkung des Immunsystems erwiesen. In der Schweiz ist es offiziell als Heilmittel mit dieser Indikation zugelassen und kann vom Arzt verschrieben werden.

In Österreich ist „Padma Basic“ neben zwei weiteren Rezepturen („Padma Digestin“ und „Padma-Nervotonin“) als Nahrungsergänzungsmittel im Handel. Alle Padma-Formeln enthalten nur rein pflanzliche Komponenten ohne sonstige Zusätze und werden unter strengsten Qualitätsvorschriften in der Schweiz hergestellt. Sie eignen sich daher auch für Diabetiker und sind laktose- und glutenfrei.

Osten trifft Westen

„East meets West“ war schon 2002 anlässlich des Besuches S. H. des Dalai Lama in Graz Thema eines internationalen Medizinkongresses. Viele andere Anlässe sind gefolgt. Diesen Sommer durfte ich seine Heiligkeit bei einem Besuch der Arzneimittelproduktion der Padma-AG in der Schweiz selbst „in natura“ erleben. Er versäumt es bei keiner seiner Reden, darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist, die tibetische Medizin nach westlichen Maßstäben zu beurteilen, die einzelnen Rezepturen zu testen und auf ihre objektive Wirkung zu prüfen.

Mit Padma 28 steht ein tibetisches Gesundheitsmittel zu Verfügung, das mich vor Jahren selbst so beeindruckte, dass ich 2001 spontan beschloss, ein Buch darüber zu schreiben. Dem folgte nun ein zweites. Diese rein pflanzlichen Tabletten aus 19 getrockneten Kräutern, natürlichem Kampfer und Kalziumsulfat besitzen ein äußerst breites Wirkungsspektrum. Sogar bei Tinnitus und Morbus Meniere konnte man im Rahmen einer groß angelegten Schweizer Ärztestudie Erfolge feststellen.

Ein wenig hoffe ich damit die Frage, ob wir hier in Europa von der Tibetischen Medizin profitieren können, zu beantworten. Ich bin mit vielen Ärzten und Gesundheitsexperten der Ansicht, dass dieses alte Medizinsystem eine wertvolle Bereicherung für den Westen darstellt. Sein Wert wird sich künftig durch aktuelle Forschungen immer deutlicher offenbaren.

 

Tibetische Medizin 2

Diesmal möchte ich näher darauf eingehen, welchen Nutzen traditionelle tibetische Rezepturen der modernen westlichen Welt bringen können.

Padma 28 als natürlicher Helfer für die Durchblutung

Das tibetische Heilmittel „Padma 28“ („Padma Basic“) ist in der Schweiz numehr seit 40 Jahren  bekannt. Mittlerweile wurde eine große Anzahl experimenteller und klinisch-wissenschaftlicher Studien veröffentlicht, welche die Wirksamkeit dieser alten Rezeptur bescheinigen.

Das Mittel beinhaltet große therapeutische Möglichkeiten für eine Reihe von chronischen Krankheiten, speziell wenn es sich dabei um chronische Entzündungen handelt.

Dazu gehören vor allem Arteriosklerose und die sog. periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) = „Raucherbein“. Dieses im Volksmund Arterienverkalkung genannte Entzündungsgeschehen wird durch die in Padma 28 enthaltene Kräutermischung nachhaltig gemildert und der normale Blutfluss wieder hergestellt. Die Rezeptur kann, wie verschiedenste, seriöse Studien zeigen, nicht nur die Ursachen von Arteriosklerose positiv beeinflussen, sondern auch vor ihren langfristigen Folgen (Amputationen, Herzinfarkt und Schlaganfall) schützen. Der größte Vorteil dieser natürlichen Kräuterarznei ist aber ihre ausgezeichnete Verträglichkeit. Abgesehen von leichten Magen- und Darmverstimmungen wurden niemals ernste oder gar gefährliche Nebenwirkungen beobachtet. Normalerweise bestehen auch keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

Padma 28 schützt das Immunsystem

Gerade in Zeiten wie diesen, wo Vogel- und Schweinegrippepanik sowie andere vermeintliche oder tatsächliche Gesundheitsgefahren zur Verunsicherung der Bevölkerung beitragen, ist es das Sinnvollste, selbst etwas für die Stärkung unseres Immunsystems zu tun. Neben gesunder Ernährung und der Aufnahme von genügend Vitaminen und Mineralstoffen, sind es vor allem natürliche Tees und Kräuterpräparate, die sich für diesen Zweck bestens eignen. Padma 28 ist zudem noch ein qualitätsgeprüfter und wissenschaftlich ausreichend untersuchter Vertreter in der Reihe seriöser Naturheilmittel. Für Ihr Immunsystem können Sie kaum etwas Besseres tun, als einige Monate lang (am besten im Spätherbst und Winter) dieses Präparat einzunehmen.

Bei meinem 9-jährigen Sohn zeigte es damals eine durchschlagende Wirkung gegen seine ständigen Verkühlungen und seinen winterlichen Dauerhusten. Meine Mutter nutzt Padma 28 seit Jahren als Begleittherapie gegen erhöhten Blutdruck (hier muss natürlich eine Absprache mit dem Arzt erfolgen) und profitiert davon ebenfalls sehr. Ich bin auch überzeugt, dass sich mit Padma 28 etwaige Impfkomplikationen abmildern lassen.

Padma 28 und Tinnitus

Im Jahr 2001 wurde eine umfassende Praxisstudie über Padma 28 in der Schweiz ausgewertet. Teilgenommen hatten daran 15 Schweizer Ärzte, davon 9 Allgemeinmediziner, 3 Chirurgen, sowie ein Spezialist für Beinleiden, ein Internist und ein Zahnarzt.

Diese Studie zeigte bei den Versuchsteilnehmern nicht nur hervorragende Erfolge im Bereich der peripheren Durchblutungsstörungen, es besserten sich bei einigen Probanden auch Gedächtnisprobleme, altersbedingte Sehstörungen und das generelle seelische Befinden.

Am interessantesten war jedoch, dass 3 von 4 Studienteilnehmern mit Tinnitus eine wesentliche Milderung ihrer Beschwerden erfahren haben – 2 davon ohne jede andere Therapie! Ein Patient wurde nach 6-monatiger Einnahme von Padma 28 völlig von seinem quälenden Tinnitus befreit.

Es gab in dieser Studie auch einen Teilnehmer mit Morbus Meniere (Innenohrschwindel). Dieser war nach 5 Monaten Therapie mit Padma 28 beschwerdefrei, begleitend wurde allerdings ein Blutdrucksenker gegeben. Die verabreichte Dosis Padma 28 war in allen Fällen 3 mal 2 Tabletten täglich.

Man kann daraus schließen, dass Padma 28 zwar kein Mittel ist, dass bei jedem Tinnituspatienten wirkt, jedoch ziemlich sicher bei einigen. Einen Versuch ist es somit auf jeden Fall wert. Andererseits zeigen diese Fälle, wie das Präparat sich sehr gut mit praktisch jeder schulmedizinischen Therapie kombinieren lässt. Wir haben hier eine erstklassige Form der Komplementärmedizin vor uns, die sich im Westen bestimmt noch stärker etablieren wird.

Dass Padma 28 „so ganz nebenbei“ auch noch günstig bei Altersdiabetes (Typ II) wirkt, erhöhte Cholesterinwerte senken hilft, oder ganz offensichtlich die Nerven beruhigt – darüber lesen Sie mehr in meinem zweiten Buch. Selbst bei ernsten Darmproblemen wie der Glutenunverträglichkeit Zöliakie ist Padma 28 ein wertvoller Helfer.

Wenn Sie einen weiteren Versuch starten möchten, Ihrem „unheilbaren“ Tinnitus etwas Sinnvolles entgegenzusetzen, dann tut sich mit der tibetischen Medizin ein durchaus gangbarer Weg auf.

 

Tibetische Medizin 3  

Die letzten beiden Male habe ich versucht, Ihnen die Grundlagen der tibetischen Medizin näher zu bringen. Sie konnten daraus sehen, wie diese alte Heilkunst für uns hier im Westen shershershershervon Nutzen sein kann, und dass das Kräuterpräparat „Padma 28 = Padma Basic“ auch im Rahmen der konventionellen Medizin schon einige Anerkennung finden konnte.

An der Universität Innsbruck hat sich der Biochemiker Prof. Dr. Florian Überall als Vorstand des Instituts für Biochemie und Genanalyse mit seinen Forschungsergebnissen über Padma 28 sehr verdient gemacht. Seine Experimente konnten schlüssig zeigen, dass dieses natürliche Kräutermittel im Körper nicht nur entzündungshemmend, sondern darüber hinaus auch stabilisierend auf das Nervensystem wirkt. Eben wird es für Tinnitus-Betroffene interessant, denn: je besser unser Nervenkostüm, umso leiser auch der Tinnitus!

Der Bauch – unser zweites Gehirn

„Mir ist ganz schlecht im Bauch“, „Das liegt mir schwer im Magen“ – nicht umsonst drücken wir uns so aus, denn unser „Bauchgefühl“ trügt nie. Magen und Verdauungssystem sind unser zweites Gehirn, das mit dem ersten, unserem „Oberstübchen“, in ständiger Verbindung steht. Wir ärgern uns, haben den Kopf voller Probleme, und schon reagiert unsere Verdauung darauf mit Streik. Wir gehen also zum Arzt, bekommen die verschiedensten Diagnosen: von „Reizdarm“ bis hin zu „funktioneller Gastritis“, aber nichts hilft wirklich. Bis man schließlich beim Nervenarzt landet – oft mit der Verlegenheitsdiagnose „Depression“. Bevor wir uns aber in den Mühlen der modernen Medizin aufreiben, sollten wir auf die Hilfe von Naturheilmitteln vertrauen. Die tibetische Medizin legt nämlich – wie jedes fernöstliche Heilsystem – allergrößten Wert auf eine funktionierende Verdauung. Sie ist die absolute Grundlage der körperlichen, aber auch seelischen Gesundheit eines Menschen. Das wird viel zu oft unterschätzt und sogar bestritten.

Im System der Padma-Rezepturen gibt es nun mit „Padma Digestin“ eine sehr wirksame und sinnvolle Hilfe für diverse Beschwerden des Verdauungstraktes. Auch dieses Mittel ist in Ö rezeptfrei als Nahrungsergänzung in jeder Apotheke und Fachdrogerie erhältlich. Da ich es selbst einnehme, kann ich bestätigen, dass es wirkt.

Wichtig ist, dass nach Ansicht tibetischer Ärzte eine sog. „kalte“ (=mangelhafte) Verdauung auch die Ursache von Ohrgeräuschen sein kann. Wer also mit Padma 28 keinen Erfolg sieht, und eher zum „kühlen Typus“ Mensch gehört (dem immer kalt ist, und der oft Verdauungsprobleme hat), der sollte es unbedingt noch mit der Einnahme von Padma Digestin versuchen. Dieses Mittel, das als Hauptbestandteil Granatapfelsamen enthält, kann wirklich sehr oft eine gestörte Verdauung wieder in Ordnung bringen und damit zugleich das Nervensystem und in weiterer Folge den Tinnitus günstig beeinflussen. Für mich scheint es derzeit so zu sein, und ich halte immer mehr von dieser alten Medizin, die uns überaus wertvolle Rezepturen zur Verfügung stellt. Diese werden von der Schweizer Padma-AG streng qualitativ umgesetzt und in laufenden Studien auf ihre Wirksamkeit und Reinheit überprüft. Die Anwendung kann noch durch das Trinken von Granatapfelsaft (Reformhaus) unterstützt werden, der besonders viele biologisch hochwirksame Stoffe enthält. Er fördert die Gesundheit allgemein und bekämpft im Körper sehr wirksam sog. „Freie Radikale“, jene aggressiven Moleküle, welche die Zellalterung beschleunigen.

Bedenken Sie eine allgemein gültige Regel: „Was gesund ist für den Körper, ist schlecht für den Tinnitus – und umgekehrt!“ Der Tinnitus wird durch Angst, Wut oder Resignation genährt, aber sicher auch durch falsche Ernährung und einen irritierten Verdauungstrakt.

Mit „Padma Nervotonin“ kam noch eine hochwirksame tibetische Rezeptur für Ruhe und guten Schlaf auf den österreichischen Markt. Die enthaltenen Kräuter bringen ein strapaziertes Nervenkostüm wieder auf Vordermann und sind auch ein ausgezeichnetes Vorbeugemittel gegen das allseits gefürchtete „Burn out“. Weitere Rezepturen – etwa die Padma-Leberformel  („Hepaten“) – könnten bald folgen, sodass eine recht breite Palette original-tibetischer Kräutermittel zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit westlichen Patienten in gleichbleibend hoher, geprüfter Qualität zur Verfügung steht.

 

© Gabriele Feyerer

 

Bücher der Autorin zum Thema:

„Padma 28 – Harmonisierende Vitalstoffkombinationen aus der Tradition tibetischer Heilkunst. Windpferd-Verlag, 4. Auflage, Oberstdorf 2008 (eine grundlegende Einführung)

„Padma 28 – die Essenz tibetisch-fernöstlicher Medizin. Neue Erkenntnisse zur bewährten Formel der Gesundheit. Oesch-Verlag, Zürich 2009 (Zusammenschau, Ernährungsfragen und neue Erkenntnisse zu tibetischer Medizin im Westen)

 

Weitere Informationen unter:

www.padmaforum.at

www.padma.ch

www.tibetischemedizin.org

 

Padma 28 ist in Österreich unter der Bezeichnung „Padma Basic“ in Apotheken, Fachdrogerien und Reformhäusern frei erhältlich. Ebenso „Padma Digestin“ (Verdauungstonikum) und „Padma Nervotonin“ (Nervenformel).

 


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