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"Eine allzu große Einwirkung von Sonne und Hitze kann zu ernsten Gesundheitsstörungen führen. Durch das moderne Freizeitverhalten und durch die verdünnte Ozonschicht hat sich die Belastung der Bevölkerung mit UV-Strahlung und Wärme zum Teil erheblich erhöht, wobei Kinder und Säuglinge besonders gefährdet sind. Das Bundesministerium für Gesundheit bietet eine Reihe von Informationen zum Thema "Sonne und Hitze" und gibt Tipps und Empfehlungen wie Sie gut durch die heißen Tage kommen. [...]"

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Quelle: BMG Public Health Newsletter 06.07.2015

"Im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich sind am Mittwochnachmittag an der Messstelle Bad Vöslau Ozonkonzentrationen von 182 Mikrogramm/m3 gemessen worden. Damit wurde die Informationsschwelle (größer als 180 Mikrogramm/m3 als Einstundenmittelwert) im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich überschritten. In Wien und im Burgenland gibt es derzeit keine Überschreitungen.

Es ist zu erwarten, dass die Ozonkonzentrationen im weiteren Tagesverlauf ähnlich hoch bleiben werden und im Laufe des Abends so weit zurückgehen werden, dass die Informationsschwelle nicht mehr überschritten wird. Aufgrund der meteorologischen Situation ist für morgen, Donnerstag, ein Gleichbleiben der Ozonbelastung zu erwarten. Weitere Überschreitungen der Informationsschwelle im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich können für morgen nicht ausgeschlossen werden.

Empfehlungen zu freiwilligen Verhaltensweisen

Derart erhöhte Ozonkonzentrationen können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atembeschwerden führen. Vorsorglich sollten gefährdete Personen - wie beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und / oder des Herzens, sowie Asthmakranke - ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, vermeiden. Der normale Aufenthalt im Freien, wie z.B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für gefährdete Personen unbedenklich.

Aufgrund der erhöhten Ozonbelastung ersucht die Wiener Umweltschutzabteilung, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen [...]"

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Quelle: Rathauskorrespondenz vom 24.07.2013

"Welt-Asthma-Tag: 42.000 Betroffene in Österreich

In Österreich ist Asthma die häufigste chronische Erkrankung der Zwei- bis Sechsjährigen. Insgesamt leiden in dieser Altersgruppe rund 42.000 Kinder daran. In der Gesamtbevölkerung sind es sieben Prozent oder rund 500.000 Menschen. Darauf verwies am Montag die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) aus Anlass des bevorstehenden Welt-Asthma-Tages (7. Mai).

Auslöser der chronischen Lungenerkrankung sind oftmalige Infekte, gefolgt von Allergien. Der Zusammenhang mit Allergien ist wissenschaftlich eindeutig nachgewiesen. Expertenschätzungen zufolge sind in Österreich derzeit rund 20 Prozent der Bevölkerung (1,6 Millionen Menschen) von Allergien betroffen. Weltweit leiden 300 bis 500 Millionen Menschen an allergischem Schnupfen, davon 200 Millionen zusätzlich an allergischem Asthma.

250.000 Menschen sterben jährlich an Asthma, hieß es in einer Aussendung der ÖGP. Die Erkrankung wird durch bestimmte Auslöser (z. B. Allergene, Passivrauch, Umweltverschmutzung, Infekte) manifest und ist durch eine Entzündung und Verengung der Atemwege gekennzeichnet. Das Ausmaß dieser Verengung kann sich über kurze Zeit spontan oder als Folge gezielter Behandlung verändern. [...]"

Apa/IS, springermedizin.at
© 2013 Springer-Verlag GmbH

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Quelle: springermedizin.at-Newsletter 13.05.2013

"Ozonbericht 2009 bis 2011 mit überraschenden Ergebnissen.
Zwar werden weniger Vorläufersubstanzen emittiert, dennoch ist die Belastung durch Ozon noch immer hoch, wird im Ozonbericht 2009 bis 2011, den Umweltminister Nikolaus Berlakovich kürzlich dem Nationalrat übermittelt hat.

Das gesundheits- und umweltschädliche Reizgas Ozon (O3) entsteht als sekundärer Luftschadstoff, wenn Sonnenlicht in bodennahen Luftschichten chemische Reaktionen zwischen Stickoxiden und flüchtigen Kohlenwasserstoffen auslöst. Der Zielwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurde in den Jahren 2009 bis 2011 in allen Ozon-Überwachungsgebieten Österreichs überschritten, Ausnahmen bildeten nur inneralpine Täler, das oberösterreichische Alpenvorland und – paradoxerweise – verkehrsnahe Messstellen, weil dort Autoabgase das Ozon kurzfristig binden. Der Zielwert zum Schutz der Vegetation wurde an mehr als einem Drittel der Messstellen überschritten, wobei besonders hohe Belastungen im Gebirge auftraten. Diese Ergebnisse werden in erster Linie mit grenzüberschreitenden Schadstoffverfrachtung erklärt. Nur im Großraum Wien sind Zielwert-Überschreitungen auf regionale Ozonbildung zurückzuführen. Mehrfach überschritten wurde auch die Ozon-Informationsschwelle: 2009 an drei Tagen, 2010 an 15 und 2011 an acht Tagen, am häufigsten in Nordostösterreich. Die Alarmschwelle wurde in den Jahren 2009 bis 2011 nicht überschritten. – Diese Informationen bietet der aktuelle Ozonbericht 2009 bis 2011 ( III-412 d.B.), den Umweltminister Nikolaus Berlakovich kürzlich dem Nationalrat übermittelt hat.

Luftschadstoffe aus Asien erhöhen Ozonbelastung in Europa

Die Wetterlage während der Sommermonate ließ die Ozonbelastung der letzten Jahre im langfristigen Vergleich sinken. Generell entspricht die Ozonbelastung in Österreich seit 1990 dem europäischen Trend: Spitzenbelastungen nehmen ab, Belastungen im Langzeitmittel nehmen zu. Erklärungsbedarf besteht angesichts der Beobachtung, dass die Ozonbelastung ...
Quelle: springermedizin.at-Newsletter 02.05.2013

"Anhaltende Feinstaubbelastung, nächtlicher Verkehrslärm und nächtlicher Flugzeuglärm könnten das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen, indem sie zur Entstehung von Atherosklerose beitragen bzw. die Gefäßfunktion beeinträchtigen. Das ist das Fazit von zwei aktuellen Studien, die bei der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim vorgestellt wurden.

In der Heinz Nixdorf RECALL Studie ging ein Forscherteam aus Düsseldorf, Essen und Moers unter anderem der Frage nach, warum das Wohnen an verkehrsreichen Straßen die Bildung einer subklinischen Atherosklerose fördert.

Analysiert wurden die Daten von insgesamt 4.238 Studienteilnehmern, die einer anhaltenden Feinstaubbelastung (aerodynamischer Diameter ‹2,5 µg) und nächtlichem Verkehrslärm ausgesetzt waren. Beide Faktoren trugen zu einer verstärkten Verkalkung der Aorta bei. „Langfristige Feinstaubbelastung und nächtlicher Verkehrslärm sind unabhängig voneinander mit subklinischer Atherosklerose assoziiert“, fassten die Studienautoren ihre Ergebnisse zusammen.

In einer gemeinsamen Untersuchung der Universitätsmedizin der Universität Mainz und der University of Pennsylvania School of Medicine untersuchten die Forscher an 75 gesunden Freiwilligen, wie sich nächtlicher Fluglärm (30 oder 60 Lärmepisoden von mehr als 40 bis maximal 60 Dezibel) auf Gefäßfunktion, Blutdruck, Herzrate und Stresshormone auswirkt. Waren die Versuchspersonen in einer Nacht 60 Fluglärm-Episoden ausgesetzt, verringerte sich die flussvermittelte Vasodilatation – eine Messgröße für die Gefäßfunktion – von durchschnittlich 10,36 auf 9,51 Prozent. [...]"

Quellen: Kälsch et al. Is urban particulate air pollution or road traffic noise responsible fort he association of traffic proximity with subclinical atherosclerosis – Results from the Heinz Nixdorf Recall Study, Abstract V1215, Clin Res Cardiol 102, Suppl 1, 2013. Schmidt et al., Nighttime aircraft noise exposure causes endothelian dysfunction in healthy adults. ...
Quelle: springermedizin.at-Newsletter 18.04.2013

"Krebsprophylaxe 2011 – was ist gesichert?

Bewegung gehört seit tausenden Generationen zum „normalen“ Verhalten von Menschen. Menschen mit „sedentary lifestyle“ müssten eigentlich als krank angesehen werden, da sie aus evolutionärer Sicht „gegen Inaktivität“ programmiert sind.

Es wurde mit vielen Untersuchungen weltweit bestätigt, dass regelmäßige Bewegung gesundheitliche Effekte hat. Blair (Blair St. Am. J. Clin.Nutr 2004;79:913-20) bezeichnet die Inaktivität als das größte Problem und gleichzeitig die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Regelmäßige Bewegung hat weiters Einfluss auf das Krebsrisiko und die Lebenserwartung von Krebs-Überlebenden.

Gesichert ist auch, dass Bewegung die Lebensqualität bei Krebspatienten verbessert, jedoch stellt sich immer wieder die Frage, in welchem Umfang und mit welcher Intensität man Bewegung durchführen sollte, um gegen Erkrankungen, auch gegen Krebs, präventive Maßnahmen zu treffen.

1992 beschrieb die amerikanische Herz-Kreislaufgesellschaft (AHA), dass zu wenig Bewegung ein Risikofaktor für die Entwicklung von Übergewicht und die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen ist. Übergewicht gehört zu den unabhängigen Risikofaktoren für die Entwicklung von Krebs. 1995 wurden vom ACSM (American College of Sports medicine) eine tägliche Bewegung von 30 Minuten sieben Mal pro Woche zur Prävention empfohlen. Nach Untersuchung vom US Department für Gesundheit erreichen 74 Prozent der US-Bevölkerung diese Empfehlung nicht.

Als Ursachen für die Entstehung von Krebs werden, neben genetischen Faktoren mit 5-10 Prozent, Rauchen mit 30 Prozent, Ernährung mit 35 Prozent, Übergewicht mit 14-20 Prozent, Infektionen mit 18 Prozent und Verschmutzung und Strahlung mit sieben Prozent angegeben. [...]"

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Quelle: SpringerMedizin.at Newsletter 14.10.2011

"Weitere Überschreitungen möglich - Bericht vom 7. Juli 2011, 14.00 Uhr

Im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich sind Donnerstag Nachmittag an der Messstelle Hermannskogel Ozonkonzentrationen größer als 180 Mikrogramm pro Kubikmeter als Einstundenmittelwert gemessen worden. Höchster gemessener Wert um 14.00 Uhr: 191 Mikrogramm pro Kubikmeter. Damit wurde die Informationsschwelle im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich gemäß Ozongesetz überschritten. Aufgrund der meteorologischen Situation kann die Informationsschwelle in den nächsten 24 Stunden erneut überschritten werden. [...]"

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Quelle: Rathauskorrespondenz vom 07.07.2011

"Ozon wirkt auf Allergene in Pollen: Bei einer für den photochemischen Smog typischen Ozonkonzentration entwickeln sich in Pollen mehr Allergene. Diese in Roggen nachgewiesene Beziehung wird jetzt in dem Top-Journal Journal of Allergy Clinical Immunology publiziert. Das vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützte Projekt zeigt, dass bei erhöhter Ozonkonzentration während der Reifung der Proteingehalt und Allergengehalt von Roggenpollen ansteigt. Damit deutet sich ein Zusammenhang zwischen aktuellen Umweltproblemen und der Zunahme von Allergien an.

Ozon ist in aller Munde. Speziell während des photochemischen Smogs in den Sommermonaten. Neben der Umweltverschmutzung trägt auch der Klimawandel zu dessen immer häufigerem Auftreten bei. Das allein ist schon ein großes gesundheitliches Problem. Seit Kurzem gibt es aber auch noch Hinweise darauf, dass gesteigerte Ozonkonzentrationen den Gehalt an Allergenen in Pollen steigern. Ein Team der Medizinischen Universität Wien und des Austrian Institute of Technology ist dem nun näher auf den Grund gegangen. [...]"

Originalpublikation: Exposure of rye (Secale cereale) cultivars to elevated ozone levels increases the allergen content in pollen, J. Eckl-Dorna, B. Klein, T.G. Reichenauer, V. Niederberger, R. Valenta, J Allergy Clin Immunol. doi:10.1016/j.jaci.2010.06.012

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Quelle: FWF Presse-Newsletter 23.08.2010

"Bei erhöhten Ozon-Werten wird in Großstädten Ozon-Alarm ausgelöst, denn das Gas reizt die Atemwege und kann Kopfschmerzen, Schwindel und ein allgemeines Schwächegefühl auslösen. Nun kommt ein weiteres Übel hinzu, wie US-Forscher herausgefunden haben: Sie setzten Ratten mehrere Wochen lang täglich acht Stunden einer erhöhten Ozon-Konzentration aus. Daraufhin konnten sie in den Herzen der Tiere stark erhöhte Werte eines Signalstoffs feststellen, der mit Entzündungsprozessen sowie indirekt mit dem programmierten Zelltod, also dem Selbstmord von Zellen, in Verbindung gebracht wird. [...]"

Rajat Sethi (Texas A&M Health Science Center, Kingsville) et al.: Präsentation auf den diesjährigen Scientific Sessions der American Heart Association in Rancho Mirage

ddp/wissenschaft.de – Mascha Schacht

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Quelle: wissenschaft.de Newsletter vom 22.07.2010


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