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Ressourcen-Aufstockung und Sensibilisierungsarbeit sind Voraussetzung für wirksame Umsetzung

Wien (OTS) - ZARA sieht die Gesetzesentwürfe gegen Hass im Netz als wichtigen ersten Schritt in Richtung Ausweitung und Stärkung des Schutzes von Betroffenen. In einer ausführlichen Stellungnahme ans Parlament zeigt ZARA auf, wo noch Klarstellungen und Nachschärfungen notwendig sind und stellt klar, dass es neben Gesetzen auch weitere Maßnahmen braucht, um gegen Hass im Netz vorzugehen.

Einige zum Teil langjährige Forderungen von ZARA wurden in die Gesetzesentwürfe aufgenommen: etwa die Ausweitung des Schutzes vor Verhetzung, sodass sich Betroffene besser wehren können, wenn sie aufgrund ihrer Sprache, Religion, Herkunft o.Ä. beschimpft werden. Auch die Änderung des "Cybermobbing Paragraphen" bringt Verbesserungen für Betroffene, da nun z.B. auch die einmalige Veröffentlichung von Nacktfotos unter den Straftatbestand fällt. Außerdem ist angedacht, dass künftig Einrichtungen wie die ZARA-Beratungsstelle #GegenHassimNetz Klient*innen auch bei sogenannten Mandatsverfahren unterstützen können, wenn in einer (Privat-)Nachricht die Menschenwürde verletzt wurde.

Was die notwendigen Nachschärfungen betrifft, ist ZARA zuversichtlich, dass die Stellungnahmen der Expert*innen ernst genommen werden. Etwa wenn es darum geht, das Kostenrisiko für Privatkläger*innen zu minimieren: „Drohen Kosten, wenn die Klage nicht erfolgreich ist, stellt das eine massive Hürde dar, überhaupt gegen Hass im Netz vorzugehen“, erklärt ZARA-Berater Lukas Gottschamel. Zudem sei eine adäquate Aufstockung der Ressourcen bei Staatsanwaltschaft und Gerichten unumgänglich, um Betroffene wirklich rasch unterstützen zu können. Auch für die Beratungsstelle #GegenHassimNetz braucht es eine langfristige Finanzierung, um Planungssicherheit zu bekommen und Betroffene zu unterstützen. Mit den notwendigen Ressourcen könnte ZARA als externe Stelle die nach dem KoPl-G vorgesehene rechtliche Überprüfung von Postings vornehmen. ...
Quelle: OTS0061, 15. Okt. 2020, 10:11

Zitat: nachrichten.at OÖNachrichten 12. Oktober 2020 00:00 Uhr

"Harninkontinenz während oder nach einer Schwangerschaft ist häufig – etwa jede dritte Frau hat in dieser Lebensphase Probleme mit der Kontinenz. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: nachrichten.at OÖNachrichten 12. Oktober 2020 00:00 Uhr

ZARA präsentiert neues Web-Tool gegen Hasspostings

Wien (OTS) - Im 3. Beratungsjahr der ZARA-Beratungsstelle #GegenHassimNetz sind 2.521 Hass-Meldungen eingegangen*. Die Meldungen an ZARA nehmen damit jährlich um ein Drittel zu. Um gegen Hass im Netz vorzugehen, braucht es neben wirksamen gesetzlichen Maßnahmen auch entsprechende Präventionsmaßnahmen sowie Zivilcourage. Deswegen hat ZARA gemeinsam mit der Agentur TUNNEL23 ein Gegenrede-Tool entwickelt, mit dem User*innen schnell, kreativ und wirksam auf Hasspostings reagieren können.

Die starke Thematisierung des Phänomens Hass im Netz in den letzten Jahren hat das Problembewusstsein bei Internetuser*innen erhöht und damit auch die Meldungen an ZARA ansteigen lassen: Rund um COVID-19 und die #BlackLivesMatter-Bewegung haben sich die monatlich gemeldeten Vorfälle sogar verdoppelt bis verdreifacht. Gemeldet wurden vor allem Hassmeldungen, die antimuslimischen Rassismus, Anti-Schwarzen Rassismus und Rassismus gegen Menschen mit Fluchterfahrung schüren.

Während 35% der gemeldeten Fälle (straf)rechtlich verfolgbar sind – es handelt sich dabei vorwiegend um Verhetzung, Beleidigung und Verstöße gegen das Verbotsgesetz – konnten bei 65% keine rechtlichen Schritte gesetzt werden. Im Zusammenhang mit dem Gesetzespaket gegen Hass im Netz begrüßt Lukas Gottschamel, ZARA-Berater, dass die ZARA-Forderung nach einer Ausweitung des Verhetzungsparagrafen aufgenommen wurde. Damit können sich auch Einzelpersonen einfacher gegen verhetzende Beschimpfungen rechtlich wehren: „Das ist eine Verbesserung, von der Betroffene direkt profitieren. Wichtig ist auch, dass mit dieser Bestimmung die Gerichte und nicht die Plattformen entscheiden, wann die Grenze des Sagbaren überschritten ist.” Aktuell prüfen ZARA-Berater*innen die Ausgestaltung der weiteren geplanten Maßnahmen und bereiten eine ausführliche Stellungnahme vor.

Verantwortungsübernahme fordert ZARA allerdings auch von den Plattformen selbst: „Beim Versuch ...
Quelle: OTS0054, 23. Sep. 2020, 10:09

"In dieser außergewöhnlichen Situation zeigt sich, dass auch die Hilfsbereitschaft in unserer Stadt besonders hoch ist. Nachfolgend einige der wichtigsten Anlaufstellen:

Corona-Hotline der Stadt: Viele – vor allem Ältere, Pflegebedürftige und Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden – haben Probleme, ihre notwendigen Besorgungen zu organisieren. Für all jene wurde die Hotline 02742/333-2222, erreichbar von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, eingerichtet. Für alle anderen Anliegen steht die städtische Telefonzentrale (02742/333-0) Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 Uhr zur Verfügung.
[...]"

Die gesamte Pressemeldung und weitere Anlaufstellen finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Newsletter der Stadt St. Pölten 24. April 2020

"MitarbeiterInnen der Abteilung Integration und Diversität beantworten Fragen in über 20 Sprachen

Die Stadt Wien baut ihr mehrsprachiges Informationsangebot zum Coronavirus weiter aus: Die Abteilung Integration und Diversität der Stadt Wien bietet ergänzend zu den deutschsprachigen Informationsangeboten ein neues mehrsprachiges Info-Service an. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wien.at Rathauskorrespondenz, Magistrat der Stadt Wien, MA53 - Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien 06.04.2020

"[...] Die Stadt Wien informiert auf einer eigenen Internetseite über aktuelle Änderungen und entsprechende Service-Angebote der Stadt. Unter anderem beantwortet der WienBot dort zahlreiche Fragen zum Thema. [...]"

Nachfolgend finden Sie den Link zur Info-Seite der Stadt: ...
Quelle: Stadt Wien Newsletter - Schwerpunkt Coronavirus 26. März 2020

Zitat: wienerin.at 11.03.2020, 12.40 Uhr

"[...] Die Beratungsstelle Rat auf Draht gibt Tipps fürs Pandemie-Gespräch. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wienerin.at 11.03.2020, 12.40 Uhr

"Was ist Corona überhaupt und wieso sieht man es nicht? Warum ist kein Kontakt zu Oma und Opa möglich und warum ist Händewaschen so wichtig? Antworten auf all diese Fragen von Kindern gibt ab sofort neues Erklärvideo, das auf der Corona-Informationsseite der Stadt (www.wien.gv.at\coronavirus) abrufbar ist. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wien.at Rathauskorrespondenz, Magistrat der Stadt Wien, MA53 - Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien 15.03.2020

Neuauflage der Broschüre „Eine Auszeit für Ihr Baby – Informationen zu Alkohol und Rauchen für werdende Mütter“.
Auch die Broschüre „Ein guter Start ins Leben – Kurze Informationen zur Geburt“ wurde in den Sprachen Deutsch, Englisch und Türkisch nachgedruckt und kann wieder bestellt werden.

Die Bestellmöglichkeit der Broschüren finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: 39. Newsletter des Wiener Programms für Frauengesundheit/Stadt Wien 27. November 2019

Großteil der an ZARA gemeldeten Inhalte ist rassistisch oder sexistisch motiviert

Wien (OTS) - Insgesamt 3.192 Vorfälle von Hass im Netz wurden der Beratungsstelle #GegenHassimNetz seit ihrer Gründung im September 2017 gemeldet. Nach zwei Jahren Unterstützung und Beratung von Betroffenen und Zeug*innen ist aus Sicht von ZARA – Verein für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit der Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle gegen Hass im Netz nicht nur weiterhin gegeben, sondern auch größer denn je. Bereits im zweiten Jahr der Beratungsstelle gingen um 30% mehr Meldungen bei ZARA ein – die gemeldeten Fälle sind dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Hass im Netz hat massive Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft: Menschen gewöhnen sich an Online Hass, verlieren an Empathie und wenden Hassrede in Folge selbst an. Für direkt Betroffene kann Hass im Netz extrem belastend sein, das kann von Depressionen bis zu Suizidgedanken führen. Am häufigsten gemeldet wurden rassistische und sexistische Inhalte, häufig auch beides in einem – sie machen insgesamt fast 80% der gemeldeten Fälle aus. „Dass weniger Fälle von Homo-, Inter-, Transphobie, Ableism oder Ageism gemeldet werden, heißt keinesfalls, dass es dazu keine hasserfüllten Inhalte im Internet gibt. Umso mehr wollen wir Betroffenen und Zeug*innen zeigen, dass wir eine Anlaufstelle für alle Formen von Hass im Netz sind. Niemand muss damit alleine fertig werden!“, betont Caroline Kerschbaumer, Leiterin der ZARA Beratungsstellen.

Meldungen, die bei der Beratungsstelle #GegenHassimNetz eingehen, werden von den Berater*innen geprüft und dokumentiert – bei Bedarf wird eine Löschung beantragt. Auf Wunsch der Betroffenen werden Entlastungsgespräche geführt und gemeinsam mit den Klient*innen Handlungsoptionen erarbeitet. In bestimmten Fällen ermöglicht der ZARA Rechtshilfefonds gegen Hass im Netz finanzielle Unterstützung bei Gerichtsverfahren. „Es ist einfach sehr wichtig, dass es jemanden gibt, der einen unterstützt. ...
Quelle: OTS0103, 19. Sep. 2019, 11:15

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