Lexikon > Wetterfühligkeit


Wetterfühligkeit oder Meteoropathie bedeutet eine Überempfindlichkeit gegenüber Witterungserscheinungen wie z. B. Luftdruckschwankungen, Föhn, Hitzewellen, wechselnde Luftfeuchtigkeit, drückende Luft oder Gewittern. Sie wirkt sich auf Allgemeinbefinden, Stimmung und Leistungsfähigkeit aus. Die Wetterfühligkeit ist ein noch weitgehend unerforschtes medizinisches Phänomen der Meteorotropie. Als Ursachen werden Schwankungen des Luftdrucks und so genannte Atmospherics (kurz Sferics) diskutiert. Wetterfühligkeit gilt nicht als Krankheit, sondern bedeutet eine verminderte Fähigkeit, mit den natürlichen Wetterveränderungen fertig zu werden. Es besteht eine erhöhte Ansprechbarkeit bzw. erniedrigte Reizschwelle des vegetativen Nervensystems.
Von der Wetterfühligkeit zu unterscheiden ist die Wetterempfindlichkeit, die sich durch Verschlimmerung bestehender Krankheiten, örtlicher Beschwerden und Schmerzen äußert.

Siehe auch


  • Föhnkrankheit

Literatur


  • P Höppe, S von Mackensen, D Nowak, E Piel: Prävalenz von Wetterfühligkeit in Deutschland. Dtsch Med Wochenschr 20472012- 002; 127: 15–20 ([http://ernaehrungsdenkwerkstatt.de/fileadmin/user_upload/EDWText/TextElemente/Oekologie-Umwelt/wetterfuehligkeit_LMU_Muenchen.pdf PDF])
  • Dietmar Assman: Die Wetterfühligkeit des Menschen. Ursachen und Pathogenese der biologischen Wetterwirkung. 2. Auflage. Jena 1963

Weblinks


  • [http://www.wdr.de/tv/quarks/global/pdf/wetter.pdf Was ist Wetterfühligkeit?] (WDR, PDF; 1,27 MB)
  • [http://www.geo.de/GEO/mensch/medizin/843.html Wetterfühligkeit: Das Klima im Körper] (GEO)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wetterf%C3%BChligkeit

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