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Selbsthilfe-OrganisationenSNÖ




Interview von SNÖ Skoliose Netzwerk Österreich

F: Wie würden Sie jemanden, der Ihre Organisation noch nicht kennt, diese in drei Sätzen beschreiben?

Mit Skoliose Netzwerk Österreich möchten wir Vernetzung und den persönlichen Erfahrungsaustausch von Betroffenen, was von unschätzbarem Wert ist, ermöglichen.

Dialog und Information für Skoliose Betroffene Erwachsene, Kinder und Jugendliche sowie für Eltern von betroffenen Kindern und Jugendlichen über das Ärzte-Therapeuten-Netzwerk.

Im persönlichen und vertrauensvollen Miteinander mit anderen Betroffenen. Durch gegenseitige Unterstützung, Ermutigung und durch den Erfahrungsaustausch der Gruppenmitglieder soll die Eigeninitiative gefördert und gestärkt werden. Nicht als Patient / in, sondern als Mitglied einer Gemeinschaft mit anderen Betroffenen und “ in Augenhöhe“.

Menschen mit einer Skoliose-Erkrankung, egal ob als Erwachsener, als Kind oder Jugendlicher, haben nicht nur jeden Tag mit Einschränkungen und Belastungen durch diese chronische Erkrankung zu kämpfen, sondern erleben darüber hinaus auch oft Unverständnis, Rat- und Hilflosigkeit und stoßen an die strukturellen Grenzen unseres Gesundheitssystems.

… für ein besseres Erkennen und Verstehen, für ein leichteres Miteinander, für Informationsaustausch und Lösungsmöglichkeiten, in Zusammenarbeit mit Kinderärzten, Orthopäden, Therapeuten, Orthopädietechnikern, Chirurgen, Rehabilitationseinrichtungen und weiteren eingebundenen Organisationen mit Inhalten zur Wirbelsäulen- und Rückengesundheit.

Sich gegenseitig helfen ist Medizin mit schöner Nebenwirkung!


F: Wann wurde Ihre Selbsthilfe-Organisation gegründet?

Skoliose Netzwerk Österreich wurde von Daniela Hohenwarter im Frühjahr 2018 gegründet. Sie ist selbst von Skoliose betroffen.

'Als Betroffene bewegt mich das Thema Skoliose sehr. Ich weiß wie sich Skoliose anfühlt und wie schwierig es ist eine kompetente Behandlung und Experten zu finden.'


F: Wie oft finden Treffen Ihrer Selbsthilfe-Organisation statt?

Treffen finden ab 2021 einmal im Jahr in jedem Bundesland statt. Mit kleinen Vorträgen verschiedenster Professionisten wie z. B. PhysiotherapeutInnen, Skoliose Spezialisten, Orthopädietechniker, etc.
Und natürlich der gemeinsame Erfahrungs- und Informationsaustausch mit Betroffenen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen sowie auch mit den Eltern.

Weiters finden einmal im Monat Online-Treffen über Zoom statt.

Die Termine dazu sind auf unserer Homepage zu finden!


F: Wie groß ist die Gruppe meistens?

Bei den Treffen ist es meist eine kleine Gruppe von ca. 5-10 Personen.

F: Haben Ihre Mitglieder/Teilnehmer*innen auch außerhalb der Treffen miteinander Kontakt?

Ja, es gibt die Möglichkeit sich über Facebook (geschlossene Gruppe) auszutauschen oder auch in unserer WhatsApp Gruppe.

F: Haben Sie einen Leitspruch oder ein Maskottchen?

Sich gegenseitig helfen ist Medizin mit schöner Nebenwirkung!

Maskottchen haben wir noch keines :-)


F: Arbeiten Sie mit Expert*innen aus anderen Berufsgruppen zusammen (Ärzt*innen, Therapeut*innen, Berater*innen, Beratungsstellen)?

Ja, dass ist uns sehr wichtig.
Eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit von spezialisierten ÄrztInnen, Ambulanzen, PhysiotherapeutInnen, Reha-Anstalten, OrthopädietechnikerInnen sowie auch PsychotherapeutInnen, ist bei der Behandlung von Skoliose unabdingbar.


F: Welche Art der Unterstützung ist für Ihre Selbsthilfe-Organisation am hilfreichsten?

Wir finden die Zusammenarbeit von ProfessionistInnen, die Vernetzung in ganz Österreich sowie die Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig.

Aber auch ein Sponsor der mit uns gemeinsam Projekte verwirklichen lässt.


F: Könnten Sie sich vorstellen, mit einem Sponsor zusammenzuarbeiten oder arbeiten Sie bereits zusammen?

Ja könnten wir uns sehr gut vorstellen, da uns viele Projekte für die nächsten Jahre im Kopf herumschwirren.


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