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Film von Elisabeth zu Eulenburg und Ramona Sirch

""Ich sitze am Balkon, und dann sehe ich einen Hubschrauber mit Notarzt. Zwei Stunden später habe ich erfahren, dass mein Sohn Stefan in diesem Hubschrauber ins Krankenhaus transportiert wurde", sagt Gerda Tiefenbacher. Bei dem Motorradunfall vor 14 Jahren erlitt Stefan Tiefenbacher ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, verlor einen Arm und ein Bein. Heute steht der Musiker zwar mit einem Spezial-Saxofon wieder auf der Bühne, doch Unterstützung im Alltag braucht er immer noch. Antje Fischer ist Sozialpädagogin, und aufgrund ihrer Muskeldystrophie braucht sie ständige Assistenz. Das ist teuer. Die Behörden rieten ihrem Mann Rüdiger: "Geben Sie ihre Frau ins Heim, das ist preiswerter". Auch wenn beide einen gut bezahlten Job haben, werden sie nie über das Niveau von Hartz IV hinauskommen. Dagegen klagen sie jetzt. Auf kreative Weise setzt sich der Aktivist Raul Krauthausen mit der Frage auseinander, wie Menschen mit Behinderung mitten ins Leben kommen. Der 33-Jährige hat die Glasknochenkrankheit und ist auf einen Elektrorollstuhl angewiesen. Für seine Ideen, wie man Barrieren im Alltag und in den Köpfen beseitigen kann, hat er inzwischen zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Als Gründer des Vereins "Sozialhelden e.V." initiierte er unter anderem "Wheelmap.org", eine Online-Karte zum Finden und Markieren rollstuhlgerechter Orte.
Noch immer geraten Menschen mit Behinderung schnell ins gesellschaftliche Abseits. Dabei sieht auch in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion vor, das heißt eine Teilhabe von behinderten Menschen am öffentlichen Leben. Die Dokumentation "Mitten im Leben?" stellt Betroffene auf ihrem langen Weg zur Inklusion vor." ...
Quelle: www.3sat.de 03.12.2013

"Ein Schädel-Hirn-Trauma kann Regulationsmechanismen des Gehirns durcheinanderbringen und dadurch das Risiko für die Entwicklung einer Alzheimer-Erkrankung erhöhen. Auf diesen Zusammenhang deuten die Ergebnisse von US-Forschern hin, die Hirngewebe von Mäusen nach einem Schädel-Hirn-Trauma untersucht haben. Die Analyseergebnisse aus den Tierversuchen weisen einschlägige Parallelen zu den Eigenschaften von Hirngewebe von Alzheimer-Patienten auf. Die Ergebnisse könnten zur Entwicklung von Medikamenten führen, die sich den entsprechenden Folgen einer Hirnverletzung entgegen stemmen, sagen Giuseppina Tesco von der Tufts University School of Medicine und ihre Kollegen.

Frühere Studien hatten bereits auf einen Zusammenhang zwischen Hirnverletzungen durch ein Schädel-Hirn-Trauma und einem erhöhten Risiko zur Ausbildung einer Alzheimer-Erkrankung hingedeutet. Von einem Hirn-Trauma sind jedes Jahr Millionen von Menschen betroffen. Die häufigste Ursache sind Erschütterungen des Kopfes durch Verkehrsunfälle oder Stürze, die zur Bewusstlosigkeit des Betroffenen führen. Die aktuelle Studie bietet nun erste Hinweise, wie es zu dem Zusammenhang zwischen den Hirnverletzungen und der Entstehung von Alzheimer kommt [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wissenschaft.de Newsletter 25.07.2012


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