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"Die transorale Schilddrüsenchirurgie wurde in Asien entwickelt, um eine minimal-invasive Operation ohne Schnitt am Hals durchführen zu können. Die Schnitte werden an der Innenseite der Unterlippe (Mundschleimhaut) gesetzt und die Drüse mittels Kameramethode entfernt. Die wenige Millimeter langen Operationswunden an der Schleimhaut heilen in der Regel schnell ab. Philipp Riss und Christian Scheuba von der Universitätsklinik für Chirurgie des AKH Wien und der MedUni Wien machten sich mit dieser Operationsmethode durch Hospitationen, u.a. beim Erfinder der Methode in Bangkok, und bei zahlreichen Operationskursen vertraut. [...]"

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Quelle: Rathauskorrespondenz vom 05.03.2019

Im AKH Wien wurde im Mai das neue „Symbia Intevo SPECT/CT-System“ in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um ein High-end-Bildgebungssystem, das die Einzelphotonen-Emissions-Computertomographie (SPECT) und die Computertomographie (CT) vollständig integriert. Durch Nutzung der hohen Auflösung der CT gelingt es den Krankheitsverlauf frühzeitiger und Läsionen genauer zu charakterisieren [...]

Insbesondere bei PatientInnen mit Prostata- oder Brustkrebs, aber auch bei Verdacht auf Lungenembolie, diversen neurologischen Erkrankungen und bei der Abklärung von koronaren Herzerkrankungen oder Nebenschilddrüsenadenomen kann dieses neue System eingesetzt werden. Die Strahlendosis für PatientInnen verringert sich dabei um bis zu 68 Prozent [...]"

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Quelle: Rathauskorrespondenz vom 01.06.2017

"Weiterer Meilenstein der Gesundheitsreform von Bund, Ländern und Sozialversicherung beschlossen

Wien (OTS) - „Qualitätsgesicherte Information und
transparente Kriterien für Krankenhausaufenthalte bietet die neue Website kliniksuche.at“, zeigt sich Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser über einen weiteren Meilenstein der Gesundheitsreform erfreut. Mit kliniksuche.at wird erstmals qualitätsgesicherte, neutrale Information darüber zur Verfügung gestellt, in welchen Krankenhäusern bestimmte Krankenbehandlungen wie häufig und unter welchen Bedingungen angeboten werden. Ziel ist, die Bevölkerung in Vorbereitung auf einen Krankenhausaufenthalt über eine neutrale Plattform mit verständlich aufbereiteten Informationen bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. ****

„Beste Behandlungsqualität und medizinische Versorgung sind die wichtigsten Leistungsversprechen in unserem Gesundheitssystem. Das neue Informationsportal bringt ein Mehr an Transparenz für Versicherte, um sich über bevorstehende Eingriffe in Österreichs Spitälern zu informieren. Mit einem Blick auf kliniksuche.at kann man sich selbst ein Bild machen, in welcher Klinik es besonders viel Erfahrung mit verschiedenen Operationen gibt und dann eine entsprechende Auswahl treffen. Wir machen damit einen großen Schritt in Richtung Konsumenteninformation, Transparenz und mehr Dienstleistungsorientierung im Gesundheitswesen“, so Ulrike Rabmer-Koller, Vorsitzende des Verbandsvorstands im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger. „kliniksuche.at ist ein neues und wichtiges Angebot, das es Patientinnen und Patienten leicht und unkompliziert ermöglicht, sich einen Überblick zu verschaffen und das passende Krankenhaus unter Berücksichtigung der individuellen Präferenzen und der Begleitumstände zu finden“, stimmt auch der Salzburger Gesundheits- und Spitalsreferent LH-Stv. Dr. Christian Stöckl ein.

Die neue Informationsplattform bietet in einem ersten Schritt Auskunft über jene Behandlungen, für die qualitätsgesicherte Daten zur Verfügung stehen. ...
Quelle: OTS0194, 6. April 2016, 15:33

"In der Krankenanstalt Rudolfstiftung befindet sich ab sofort ein neues Schilddrüsenzentrum. Eben eröffnete sowohl die neu geschaffene Ambulanz für Schilddrüsenchirurgie als auch die neu adaptierte Station für die 2. Chirurgische Abteilung mit Schwerpunkt Schilddrüse, die mit 28 ÄrztInnen und 40 MitarbeiterInnen aus dem Kaiserin-Elisabeth-Spital übersiedelt ist.

"Alle PatientInnen, die früher ins Kaiserin-Elisabeth-Spital gekommen sind, können sich nun an unsere 2. Chirurgische Abteilung in der Rudolfstiftung wenden", betont Michael Hermann, Vorstand der 2. Chirurgischen Abteilung. Das Leistungsspektrum der neuen Abteilung mit Schwerpunkt Schilddrüsenchirurgie umfasst Allgemeinchirurgie, Akutchirurgie, Tumorchirurgie sowie Adipositaschirurgie. Zur Steigerung der Kapazitäten wurden die Operationszeiten in der Rudolfstiftung von bisher 8 bis 13 Uhr auf 8 bis 18 Uhr ausgedehnt. [...]"

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Quelle: Rathauskorrespondenz vom 09.01.2013

"Jeder hat davon schon gehört. Jeder meint zu wissen, was darunter zu verstehen ist. Und fast jeder fürchtet sich inzwischen davor, das Leiden selbst einmal zu bekommen. Alzheimer ist in aller Munde – doch bisher fischen wir, was Diagnostik und Therapie betrifft, noch weitgehend im Trüben, das schreibt die Diplom-Biologin und Wissenschaftsjournalistin Cornelia Stolze in ihrem neuen Buch Vergiss Alzheimer.

Ein Patient klagt über Kopfschmerzen. Die wenigsten Ärzte werden nun einen Hirntumor annehmen. Man muss ja nicht gleich an das Schlimmste und das Unwahrscheinliche denken.

Schnellschuss-Diagnose

In einem anderen Bereich ist just dies aber mehr oder weniger an der Tagesordnung. Ein Patient muss nur im höheren Alter sein und Erinnerungslücken aufweisen, schon tendieren viele, wenn nicht die meisten Mediziner zu dieser Diagnose: Morbus Alzheimer. Dieser Schnellschuss ist leicht zu entschuldigen, denn Ärzte sind auch nur Menschen. Wer dauernd von der „Volkskrankheit“ Demenz liest, wo ein Fortbildungsseminar nach dem anderen ihr gewidmet ist, der tippt bei entsprechenden Symptomen verständlicherweise als Erstes auf diese Krankheit. Und zieht gar nicht in Erwägung, dass auch eine andere Ursache vorliegen könnte: postoperativer Delir, Dehydrierung, Schilddrüsenstörung, Durchblutungsstörung oder akuter Verwirrtheitszustand, um nur einige Möglichkeiten anzuführen. Meist geht der Arzt ohnehin nach dem Ausschlussprinzip vor: Wenn er nichts findet, was in seinen Augen erklärt, warum der Betroffene verwirrt, vergesslich oder desorientiert ist, dann muss es wohl Alzheimer sein.

Was die Sache zusätzlich erschwert und worauf die Wissenschaftsjournalistin Cornelia Stolze in ihrem neuen Buch Vergiss Alzheimer hinweist, ist, dass es rund um Morbus Alzheimer noch viel Unsicherheit und viele offene Fragen gibt. Angefangen bei der Diagnose. Als verlässlicher Beleg gelten heute krankhafte Ansammlungen von Amyloid-Plaques und Tau-Bündeln im Hirn, so wie sie Alois Alzheimer einst, im April 1906, als Erster entdeckt hat, im Denkorgan von Auguste Deter. ...
Quelle: SpringerMedizin.at - Newsletter 03.04.2012

"Studie: Hormonelle Schadstoffe könnten mitverantwortlich für die Adipositas- und Diabetesepidemie sein.

Die Belastung durch synthetisch hergestellte Chemikalien wie Bisphenol A, Weichmacher oder Flammschutzmittel kann zu Fettleibigkeit und Diabetes führen. Das ist das Ergebnis einer Studie der englischen Umweltorganisation ChemTrust, welche von der deutschen Umweltorganisation BUND (Friends of Earth) in Berlin zeitgleich mit einer Veröffentlichung in London und Brüssel vorgestellt wurde.

Die Chemikalien, die laut Studien negative Gesundheitseffekte haben können, sind in Alltagsprodukten wie Plastikspielzeug, Elektrogeräten, PVC-Böden und Konservendosen enthalten. Sie gelangen über die Atemluft, die Haut oder die Nahrung in den menschlichen Organismus. Bisher wurden diese Chemikalien vor allem mit Störungen der Sexualfunktion in Verbindung gebracht.

Die jetzt vorgelegte Literaturstudie (siehe Literatur), die fast 240 Untersuchungen zusammenfasst, zeige deutlich, dass zu den Ursachen von Übergewicht und Diabetes auch hormonelle Schadstoffe gehören, sagte Sarah Häuser, Chemie-Expertin beim BUND. Die Studie nimmt die als hormonelle Schadstoffe wirkenden Chemikalien unter die Lupe, die eine den menschlichen Geschlechtshormonen ähnliche Wirkung entfalten. Diese werden auch als endokrine Disruptoren (endocrine disrupting chemicals, EDC) bezeichnet. Sie ahmen körpereigene Hormone nach, können sie blockieren oder greifen störend in den Stoffwechsel ein. Phthalate etwa haben eine anti-androgene Wirkung. Auch die Schilddrüsenfunktion kann negativ beeinflusst werden. [...]"

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Quelle: SpringerMedizin.at - Newsletter 28.03.2012

Zitat derStandard.at Interview | Sophie Niedenzu, 05. Jänner 2012

"Als Leiterin einer Down-Syndrom-Ambulanz ist Bettina Baltacis, mit den medizinischen Folgen der Trisomie 21 täglich konfrontiert

In Österreich leben etwa 9000 Menschen mit Down-Syndrom, auch als Trisomie 21 bekannt. Dabei ist das Chromosom 21 aufgrund einer unüblichen Verteilung des Erbguts während der Zellteilung dreifach vorhanden. Im Gespräch mit Sophie Niedenzu erzählt Bettina Baltacis, Leiterin der Spezialambulanz für Menschen mit Down-Syndrom, welche kognitiven und medizinischen Folgen Trisomie 21 hat.

derStandard.at: Welche gesundheitlichen Folgen gibt es für Menschen mit Trisomie 21?

Batlacis: Menschen mit Down-Syndrom haben körperlichen Besonderheiten und eine geistige Behinderung. Es ist bereits nach der Geburt wichtig, abzuklären, ob ein Herzfehler besteht und ob es Verengungen im Magen-Darm-Trakt gibt und eventuell operiert werden muss. Es gibt auch eine Neigung zur Schilddrüsenunterfunktion, das ist keine dramatische Erkrankung, führt aber zu einem verlangsamten Stoffwechsel und einer verlangsamten Entwicklung. Viele Kinder mit Down-Syndrom haben mehr Atemwegsinfekte, weil der Nasen-Rachenbereich durch das flache Mittelgesicht verengt ist. Eine wesentliche Beeinträchtigung des Immunsystems, wie in der Literatur beschrieben, sehe ich allerdings unter unseren Patienten nicht. [...]"

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Quelle: www.derstandard.at 05.01.2012

"Tipps von ExpertInnen aus dem AKH Wien

Wenn Sie ein dauerhaftes Hitzegefühl, starkes Schwitzen und Herzklopfen haben, muss das nicht unbedingt wetterbedingt sein. Es kann auch die Ursache in einer Schilddrüsenfunktionsstörung liegen. Bei Schilddrüsenfunktionsstörungen können viele Funktionen im Körper durcheinander geraten. Es stellt sich die Frage: wie erkenne ich eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse und was kann ich dagegen machen.

Der beste Weg die Schilddrüse zu überprüfen ist eine ärztliche Kontrolle. Mit einer Blutuntersuchung kann bei Verdacht eine Bestimmung der Schilddrüsenhormone erfolgen und falls notwendig das fehlende Hormon ersetzt oder ein Überschuss an Hormon entsprechend therapiert werden. Auf diese Weise kann man am einfachsten erkennen, ob eine Unterfunktion oder Überfunktion der Schilddrüse besteht. [...]"

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Quelle: Rathauskorrespondenz vom 30.09.2011


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