News > Grazer Forscher sind der Herzfibrose auf der Spur

am 30.3.2012
"Der bindegewebige Umbau bei chronischen Abstoßungsreaktionen in transplantierten Herzen wird überwiegend von herzeigenen Fibroblasten verursacht.

Bei einer Reihe von Herzerkrankungen kann mit der Zeit eine Herzfibrose eintreten. Wie es genau zu diesem Umbau des Herzmuskels kommt, war bisher unklar. So wusste man bis vor kurzem nicht, welche Zellen für die vermehrte Produktion des Kollagens verantwortlich sind. Grazer Forscher zeigten nun, dass herzeigene Zellen und nicht über das Blut eingewanderte Zellen die Quelle dafür sind.

Eine Herzfibrose hat zur Folge, dass das Herz in seinen biomechanischen Eigenschaften steifer wird, die Pumpfunktion schlechter und die Gefahr von Rhythmusstörungen steigt. Dabei ist eine Schlüsselfrage, woher die Bindegewebszellen überhaupt kommen: Sind es undifferenzierte Stammzellen aus dem Knochenmark oder anderen extrakardialen Geweben? Manche Tierexperimente legen dies nahe. Oder haben die Fibroblasten ihren Ursprung im Herzen selbst? [...]"

Pichler M, Rainer PP, Schauer S, Hoefler G: Cardiac Fibrosis in Human Transplanted Hearts Is Mainly Driven by Cells of Intracardiac Origin. J Am Coll Cardiol, 2012; 59:1008-1016, doi:10.1016/j.jacc.2011.11.036

MedUni Graz/PH, Ärzte Woche 13 /2012
© 2012 Springer-Verlag GmbH

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link:

http://www.springermedizin.at/schwerpunkt/journalscreen/?ful...
Quelle: SpringerMedizin.at - Newsletter 28.03.2012


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