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11 News gefunden


Wien (OTS) - Vor genau 20 Jahren haben sich führende Behandlungseinrichtungen zur „Gesellschaft zur Erforschung nicht stoffgebundener Abhängigkeiten“ zusammengeschlossen. Die Rückschau offenbart viele Erfolge, der Blick auf Gegenwart und Zukunft bereitet aber mehr Sorgen denn je.

Die Idee hatte ihren Ursprung um die Jahrtausendwende, erinnert sich Univ.-Prof. Prim. Dr. Herwig Scholz. Damals sei ihm und einigen Experten schmerzlich bewusst geworden, „dass sich die Expertisen im Bereich der Prävention und Therapie sehr weit von den Expertisen der Glücksspielanbieter entfernt haben und sich daraus auch Konflikte abgezeichnet haben“, so der langjährige Leiter des Krankenhauses de La Tour in Treffen, eine der führenden Institutionen für Abhängigkeitserkrankungen. Scholz wollte eine Möglichkeit zur Begegnung dieser beiden Welten schaffen und damit eine Gesprächskultur entwickeln. Die Skepsis war groß, und um dieser zu begegnen, hat Prof. Dr. Scholz zwei wichtige Schritte gesetzt. Die Konstituierung eines Hochschullehrgangs „Responsible Gambling“ an der Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Graz, und zudem wurde eine Plattform geschaffen, um den gewünschten Austausch zu ermöglichen.

Es war die Geburtsstunde der „Gesellschaft zur Erforschung nicht stoffgebundener Abhängigkeiten“ (GENSA), die bis heute über 30 Mitglieder zählt, darunter viele prägende Expert:innen im Bereich der Glücksspielsuchtprävention und Therapie, neben dem Krankenhaus de La Tour das Anton Proksch Institut, die Schuldnerhilfe Linz, die Steirische Gesellschaft für Suchtfragen und die Spielsuchthilfe Wien unter der Leitung von Dr. Izabela Horodecki. „Wir haben über diesen Austausch viel erreicht, konnten zwei Konsensus-Meetings in den Jahren 2005 und 2018 veranstalten mit umfassenden Publikationen und unsere Expertise in mehreren Stellungnahmen abgeben. Der Austausch über Erfahrungen in der Behandlung der Glücksspielabhängigen ermöglichte viele Verbesserungen, die im gegenseitigen Verständnis erzielt wurden. ...
Quelle: OTS0025, 4. Nov. 2022, 09:19

Dringend notwendige Änderung zur Verbesserung des Spielerschutzes

Wels (OTS) - Wie in unserer letzten Pressemeldung berichtet, zweifeln wir an den internen Aufzeichnungen der Casinos Austrias über Spieler und deren Gewinn-und-Verlustrechnungen. Zu hoch sind die Differenzen zwischen den Protokollen der CASAG und jenen der Spieler, die die Differenz mittels Bank- und Kreditkarten-Auszügen belegen können. Eine entsprechende Anfrage wie diese hohen Differenzen zustande kommen, haben wir an die Casinos Austria gesendet, diese blieb bisher unbeantwortet.

Wir fordern eine verpflichtende Spielerkarte

Der einzige Weg, dieses Problem zu lösen, ist aus unserer Sicht eine verpflichtende Spielerkarte für jeden Spieler, der an den Automaten spielt. Für eine lückenlose Protokollierung von jedem einzelnen Cent, der an den Automaten auf und ab gespielt wird.

Und das fordern wir ganz klar aus folgenden zwei Gründen:

1. Das CASAG-interne Spielerschutz-Team (Responsible Gaming) kann und muss mittels vollständig korrekter Unterlagen richtige Entscheidungen zum Thema Spielerschutz treffen können, kann genau das jedoch im Moment offenbar nicht. Mehrere Berichte in den letzten Monaten lassen darauf hindeuten.

2. Spieler, die aufgrund ihrer Spielsucht partiell geschäftsunfähig sind oder bei denen möglicherweise seitens des Casinos die Sorgfaltspflichten verletzt wurden, können mit fehlerhaften Auszügen seitens CASAG nicht oder nur beschränkt ihren Schaden bei Gericht einklagen.

Es ist Zeit, zu handeln

Für die Politik und den Gesetzgeber ist es aus unserer Sicht daher dringend Zeit, zu handeln, um auch beim großen Glücksspiel eine obligatorische Spielerkarte einzuführen. Diese ist beim kleinen Glücksspiel seit Anfang 2015 verpflichtend und protokolliert lückenlos die Zeiten der Spiele an den Automaten sowie alle Einsätze und Gewinne. Denn eine lückenlose Erfassung ist die Grundlage für Spielerschutz.

Über den Verein Spielerhilfe

Gegründet 2019 steht der Verein Spielerhilfe https://www. ...
Quelle: OTS0009, 5. Feb. 2020, 08:47

Spitzenreferenten aus Kanada, Großbritannien, Deutschland und Österreich zu Gast bei Spielerschutztagung von Casinos Austria und den Österreichischen Lotterien

Wien (OTS) - Spielerschutz und Suchtprävention standen am 14. Mai 2019 bei der 16. Responsible Gambling Academy (RGA) wieder im Fokus. In ihrer Begrüßung betonte Generaldirektorin Mag.a Bettina Glatz-Kremsner die Bedeutung von Responsible Gaming für die Unternehmensgruppe und unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Konferenz als Weiterbildungsmaßnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Glatz-Kremsner hielt weiter fest, dass die RGA sich nicht nur zu einer unverzichtbaren Veranstaltung mit internationaler Bedeutung entwickelt hat, sondern für die Unternehmensgruppe selbst extrem wertvoll ist. Zahlreiche Maßnahmen zum Spielerschutz wurden aus Vorträgen internationaler Referenten entwickelt und in der Gruppe implementiert. Dazu gehören diverse Jugendschutzprogramme oder das Online-Tool „Mentor“, das gemeinsam mit Prof. Dr. Mark Griffiths von der Nottingham Trent University entwickelt wurde. Das Programm gibt unseren Online-Spielteilnehmern die Möglichkeit, ihr Spielverhalten einzuschätzen und zu vergleichen.

Der vielfach ausgezeichnete britische Verhaltenspsychologe Prof. Dr. Mark Griffiths war heuer bereits zum fünften Mal als Referent dabei und erläuterte in seinem Vortrag ein 6-Punkte-Programm, mit dem Glücksspielabhängigkeit identifiziert werden kann. Dabei sei für Suchtverhalten nicht unbedingt ausschlaggebend, wieviel Zeit man mit Glücksspiel verbringt, sondern welche negativen Auswirkungen das Spielen auf den jeweiligen Menschen und sein Umfeld hat. Griffiths gab weiters Einblicke in die Begrifflichkeiten Gaming und Gambling und stellte dabei fest, dass die Grenzen immer mehr verschwimmen, und es durch Faktoren wie rasche Belohnungen, Verstärkungsmechanismen und soziale Anerkennung große Ähnlichkeiten gibt.

Beim Thema „Loot Boxes“ – früher Schatztruhen –, die in Videospiele ...
Quelle: OTS0155, 15. Mai 2019, 13:31

Zitat: salzburg.orf.at publiziert am 02.09.2017

"Mehr als 5.000 Salzburgerinnen und Salzburger sind spielsüchtig oder kurz davor - laut Institut „Glücksspiel und Abhängigkeit“ sind das alarmierende Zahlen. Diese Einrichtung - früher als anonyme Spieler bekannt - hat viel zu tun [...]"

Den gesamten Beitrag finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: salzburg.orf.at publiziert am 02.09.2017

"Vermittelt Antworten auf zentrale Fragen zum Thema Internet- und Computerspielsucht
Komplexe Sachverhalte werden verständlich und anschaulich auf den Punkt gebracht
Einmalige Kombination von theoretischen und praktischen Erkenntnissen
Mit wertvollen anwendungspraktischen Tipps zu Wegen aus der Abhängigkeit

In den unendlichen Weiten des Internets, welches sich seit nunmehr zwei Dekaden immer mehr zu einer digitalen Parallelwelt entwickelt und uns auf Schritt und Tritt begleitet, kann sich Entdeckung an Entdeckung reihen. Das Internet mit seiner grenzenlosen Vielfalt erleichtert uns das tägliche Leben in vielerlei Hinsicht und lässt uns staunen. Manchmal aber kann uns diese Wunderwelt auch krank machen. Doch wie kommt es dazu, dass sich mancher User im digitalen Dickicht verstrickt und sich bei der Erkundung der virtuellen Endlosigkeit verläuft, dem realen Leben somit zunehmend entschwindet und manchmal nur noch als Geist im Onlineuniversum umherstreift? Wie entwickelt sich das, was in der Fachwelt als Internetsucht bezeichnet wird? Wie erkennt man die Symptome und wie kann man sich und seine Lieben schützen oder sich helfen lassen? Das Phänomen Internetsucht ist noch ganz neu und dennoch wird es angesichts der zunehmenden Digitalisierung der Welt immer wichtiger, Antworten auf solche Fragen zu finden. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Newsletter: Ihre Springer Neuerscheinungen 04.10.2013

" [...] Ein halbes Jahr lang hat ein NDR Team zwei Spielsüchtige und ihre Familien begleitet, und wurde dabei Zeuge, wie der Sog der Automaten die Familien immer tiefer in Existenznot brachte. Wer trägt dafür die Verantwortung? Autor Manfred Uhlig fragte nach beim wichtigsten deutschen Hersteller von Glücksspielgeräten, einem gewerblichen Automatenbetreiber, Verantwortlichen im staatlichen Spielkasino. Eine Antwort hörte er dabei besonders häufig: Schuld sind immer die anderen."

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.ndr.de 24.09.2012

"Helmut und Ingeborg Schulz sind angesehene, fleißige Bürger. Als Ingeborg ohne ihren Mann ihre Schwester Monika in Kalifornien besucht, lernt sie das Glücksspiel kennen. Monika ist spielsüchtig und auch deren Kinder sind diesem schlechten Einfluss ausgesetzt...

In zehn Kapiteln wird dargestellt, wie selbst ältere Menschen dem Glücksspiel verfallen können und wie sich dadurch ihr Leben grundlegend verändert.
Nach einer wahren Begebenheit für Leser ab 12 Jahren."

Buchtitel: "Dreimal die Sieben"
Autor: Erwin J. Seel
Verlag: Vindobona Verlag
Seiten / Umfang: 224 Seiten , 21,5 x 13,5 cm
Einband: Englisch Broschur
Preis 16,90 € (A)
ISBN: 978-3-85040-159-3

Das Buch wird auch auf der Buch Wien (10.11. - 13.11.11) präsentiert.

Weitere Infos finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...

73. Bundesgesetz, mit dem das Glücksspielgesetz und das Finanzausgleichsgesetz 2008 geändert werden – Glücksspielgesetz-Novelle 2010 (GSpG-Novelle 2010)

Der Nationalrat hat beschlossen:

Artikel 1 Änderung des Glücksspielgesetzes
Artikel 2 Änderung des Finanzausgleichsgesetzes 2008 [...]

Unter dem nachfolgenden Link finden Sie das Bundesgesetzblatt: ...
Quelle: www.ris.bka.gv.at 18.08.2010

Sucht ist ein ebenso weit verbreitetes Phänomen wie ein gesellschaftliches Tabu. Welche Wege aus der Abhängigkeit gibt es in der Suchtgesellschaft?

Johannes Kaup spricht mit Michael Musalek, Psychiater und Leiter des Anton Proksch Instituts in Wien-Kalksburg. Die größte Suchtklinik Europas hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Formen der Sucht, von Alkohol-, Medikamenten-, Nikotin- und Drogenabhängigkeit bis hin zu sogenannten nicht stoffgebundenen Suchtformen wie Spielsucht, Internetsucht etc. zu erforschen und zu behandeln.
Quelle: oe1.orf.at/programm 7.6.2010

Mo, 22.02.10, 20.15 Uhr, ORF 2
Annas zweite Chance
D/A 2009, Tragikomödie 88 Min.
Regie: Karsten Wichniarz, mit Christiane Hörbinger, Friedrich von Thun u.a.
Die Hamburger Millionärsgattin Anna steht vor dem Nichts: Ihr Gatte hat sich mit einem erschwindelten Kredit und seiner jungen Geliebten aus dem Staub gemacht. Anna kehrt in ihre Heimatstadt Wien zurück.
Eine Freundin überlässt Anna ihren Obststand auf dem berühmten Naschmarkt. Doch auch andere haben ein Auge auf den begehrten Marktstand geworfen …

Mo, 22.02.10, 22.05 Uhr, MDR
Heimatgeschichten: Annahme verweigert
D 1999, Familienserie, 45 Min.
Regie: Christa Mühl, mit Anne Kaparik, Andreas Schmidt-Schaller, Edgar Külow, u.a.
Rentner Seidel erbt von seiner Stiefschwester ein hochverschuldetes Anwesen. Er will die Annahme verweigern, da er darin eine späte Rache der Verstorbenen vermutet.

Mo, 22.03.10, 23.00 Uhr, WDR
Monogamie für Anfänger
D 2007, Spielfilm, 90 Min
Regie: Marc Malze, mit Michael Schweighöfer, Heike Jonca, u.a.
Malte möchte seine langjährige Freundin Fabi heiraten. Doch dann taucht Johanna aus den USA wieder auf. Malte kommen Zweifel an seiner Fähigkeit, einer Frau für immer ein Ja-Wort zu geben. Erst als er Fabi fast verliert, lernt er, dass die Aufgabe absoluter Freiheit nicht nur Verzicht, sondern auch Gewinn sein kann.

Do, 25.02.10, 14.45 Uhr, arte
Tuyas Hochzeit
CHN 2006, Tragikomödie, 96 Min.
Regie: Quanan Wang, mit Nan Yu, Bater, Sen’ge u.a.
Im Herzen der chinesischen Mongolei schuftet Tuya als Schafhirtin, um ihre Familie zu ernähren. Ihr Mann ist seit einem Unfall nicht mehr arbeitsfähig. Als Tuya die schwere Arbeit nicht mehr allein verrichten kann, entschließt sich das Paar zur Scheidung, damit Tuya sich einen neuen Mann suchen kann.
Doch Tuya stellt eine komplizierte Bedingung: Der neue Gatte muss ihre Familie in seinem Hause akzeptieren - auch ihren ersten Ehemann Bater...

Do, 25.02.10, 20.15 Uhr, arte
Kirschblüten - Hanami
D 2007, Drama, 127 Min. ...
Quelle: ÖBSV Newsletter 7-8/2010


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