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Zitat: tirol.orf.at 21.06.2018

"Das Cystische-Fibrose-Zentrum (CF-Zentrum) an der Innsbrucker Klinik ist als „selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet worden. [...]"

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Quelle: tirol.orf.at 21.06.2018

"Diabetes mellitus, die häufigste Stoffwechselerkrankung in den Industrieländern, wird häufig unterschätzt, bringt jedoch unbehandelt zahlreiche gefährliche Folgeschäden mit sich. So kann ein schlecht eingestellter Diabetes mellitus Gefäßveränderungen zur Folge haben. Ein Organ, das besonders unter diesen Gefäßveränderungen leidet, ist das Auge, konkret die Netzhaut. Zuckerkranke Menschen entwickeln oftmals Sehverschlechterungen, die auch zur Erblindung führen können

"In Europa ist Blindheit, die durch Diabetes verursacht wurde, die dritthäufigste Ursache nach der altersabhängigen Makuladegeneration und dem grünen Star (Glaukom). Weltweit sind rund 2,4 Millionen Menschen durch Diabetes erblindet", so Univ.-Prof. Dr. Anton Luger, Leiter der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, Medizinische Universität Wien, Vorstandsmitglied der Österreichischen Diabetesgesellschaft (ÖDG).

Diabetische Retinopathie

Bevor es jedoch zu einer Blindheit kommt, gehen mehrere Stadien der Netzhautveränderungen (diabetische Retinopathie) voran, in denen der weitere Verlauf ganz entscheidend beeinflusst werden kann. Manchmal liegt jedoch leider bereits bei der Diagnose Diabetes mellitus Typ 2 eine diabetische Retinopathie vor, da Typ 2 Diabetes oftmals erst nach einigen Jahren erkannt wird. Dabei kommt es zu Veränderungen und Neubildung von Blutgefäßen, die die Netzhaut versorgen. Glaskörper-Blutungen, Abheben der Netzhaut und die Erhöhung des Augen-Innendrucks können schließlich zur Erblindung führen.

Luger: "Dem Entstehen, aber auch dem Fortschreiten der diabetischen Netzhautveränderungen, kann durch optimale Blutzuckereinstellung sowie konsequentes Anstreben der vorgegebenen Blutdruck- und Blutfett-Zielwerte entgegengewirkt werden. Unbehandelt führt die Augenerkrankung im Stadium der so genannten proliferativen Retinopathie, wenn es also schon zu Gefäß-Neubildungen gekommen ist, zu schweren Folgen: jeder zweite Patient wird innerhalb von fünf Jahren blind. ...
Quelle: BSVÖ Newsletter Woche 21/2012


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