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"Frauen, die häusliche oder sexualisierte Gewalt erleben, suchen oft Hilfe im Gesundheitssystem: 27 Prozent der Österreicherinnen, die Opfer von Beziehungsgewalt wurden, gingen ins Krankenhaus oder in eine ärztliche Ordination, stellte eine Studie der Europäischen Grundrechteagentur 2014 (FRA) fest. Das Gesundheitspersonal nimmt bei der Früherkennung von Gewalt und bei der Vermittlung von psychosozialer Hilfe für Gewaltopfer eine zentrale Rolle ein. [...]"

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Quelle: Rathauskorrespondenz vom 03.12.2018

"Seit 2012 würdigt die Stadt Linz alljährlich herausragendes frauenpolitisches Engagement. Heuer geht der mit 3.600 Euro dotierte Frauenpreis an das GewaltOpferBetreuungsTeam (GOBT) des Kepler Universitätsklinikums.

„In Österreich erlebt mindestens jede fünfte in einer Beziehung lebende Frau Gewalt von ihrem Ehemann/Lebensgefährten. Häusliche Gewalt ist dennoch nach wie vor ein Tabu. Umso wichtiger ist es, dass von Gewalt betroffene Frauen im Krankenhaus auf kompetente und sensibilisierte ÄrztInnen und MitarbeiterInnen treffen, die Krisensituationen erkennen und einfühlsam darauf reagieren können. Die Einführung des interdisziplinären GewaltOpferBetreungsTeams am Linzer AKh 2008 war beispielgebend für zahlreiche weitere Krankenhäuser in Oberösterreich. Die Vergabe des Frauenpreises 2017 bringt die Wertschätzung für diese Pionierarbeit zum Ausdruck. Ich gratuliere dem gesamten GOBT-Team“, sagt Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

Verliehen wird der Frauenpreis 2017 am 9. März bei der anlässlich des Internationalen Frauentags stattfindenden Veranstaltung „talk of fem“ um 19 Uhr im Alten Rathaus. [...]"

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Quelle: Neues aus Linz vom 6.3.2017

"Regelmäßige Vernetzung zwischen Spitälern und MAG ELF, Frauennotruf und Polizei

Seit dem Jahr 2000 finden sich in den Spitälern des Wiener Krankenastaltenverbundes (KAV) Opferschutzgruppen. Diese Opferschutzgruppen bieten Opfern von - meist häuslicher - Gewalt besondere Hilfe und Unterstützung in ihrer Situation an. Krankenhausambulanzen stellen üblicherweise die erste Anlaufstelle für Frauen, die körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erfahren haben, dar. SpitalsmitarbeiterInnen im KAV werden regelmäßig aus- und weitergebildet in der Erkennung und Sensibilisierung von Gewaltopfern.

Sechs KAV-Spitäler mit aktiven Opferschutzgruppen

In sechs Krankenhäusern des KAV sind Opferschutzgruppen aktiv: Im Donauspital, in der Krankenanstalt Rudolfstiftung, im Kaiser-Franz-Josef-Spital, im Krankenhaus Hietzing, im Wilhelminenspital und im AKH Wien. Diese Opferschutzgruppen widmen sich nicht nur der speziellen medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Behandlung und Versorgung von Gewaltopfern, sondern auch der besonderen psychischen Situation. Im Spital beginnt bereits die Koordination und Zusammenarbeit mit externen - also nicht im Krankenhaus verorteten - Beratungs- und Unterstützungsstellen.

Regelmäßige Vernetzung

Opferschutzgruppen bestehen - wie auch im Krankenanstaltengesetz festgelegt - aus FachärztInnen der Psychiatrie, der Kinder- und Jugendheilkunde, der Frauenheilkunde, der Erstversorgung, einer Pflegeperson und einer PsychologIn oder PsychotherapeutIn. In regelmäßigen Besprechungen und Sitzungen vernetzen sich diese Gruppen untereinander und mit der MAG ELF, dem 24-Stunden Frauennotruf und der Polizei. ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 03.03.2014

"In Wien ist die Errichtung eines neuen Frauenhauses in Planung. Der zuständige Gemeinderatsausschuss für Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal hat am Freitag einstimmig die Finanzierung beschlossen. Nun steht nur noch der Beschluss durch den Gemeinderat Ende Juni aus. Das neue Frauenhaus soll Anfang 2012 fertig sein. Es löst ein altes Frauenhaus ab, das nicht mehr den erforderlichen Standards entspricht. Insgesamt wird es in Wien dann 9 zusätzliche Plätze für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder geben.

Der Verein Wiener Frauenhäuser betreibt insgesamt vier Frauenhäuser, die Gewaltopfern Schutz bieten. Derzeit gibt es 166 Wohnplätze, ab 2012 werden es 175 sein. Zusätzlich betreibt der Verein sogenannte Übergangswohnungen, wo Frauen nach dem Aufenthalt im Frauenhaus eine Zeit lang wohnen können und rechtlich und psychosozial betreut werden, um sich eine eigenständige Existenz aufzubauen. Auch die Zahl dieser Wohnungen wurde in den letzten Jahren kontinuierlich aufgestockt. Waren es in 2005 noch 26 Wohnungen, werden es im heurigen Herbst bereits 50 sein. Damit hat Wien ein im europaweiten Vergleich hervorragendes Gewaltschutznetz.

"Die vier Frauenhäusern sind unverzichtbare Bestandteile der städtischen Gewaltschutzarbeit", unterstreicht die zuständige Frauenstadträtin Sandra Frauenberger. Mit der Errichtung des neuen Hauses und der Aufstockung der Plätze reagiere die Stadt auf den Umstand, "dass erfreulicherweise immer mehr Frauen wissen, dass sie Gewalt nicht erdulden müssen und sich Schutz und Hilfe suchen". Im Jahr 2009 wurden insgesamt 583 Frauen und 571 Kinder in den vier Frauenhäusern betreut." ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 11.06.2010


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