News


Österreichweit größte Brustkrebs-Informationsveranstaltung stellt neue Therapie vor und informiert über Vorsorge, Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs

(Wien, am 16.09.2015) Die Brustgesundheitsexperten an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde des AKH Wien informieren beim „Brustgesundheitstag“ am 2. Oktober von 15 bis 19.30 Uhr in den Wiener Sofiensälen bei freiem Eintritt interessierte Frauen über Vorsorge, Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Präsentation der neuen, revolutionären Therapie mittels PARP-Inhibitoren, die bei erblich bedingtem Eierstockkrebs bereits erfolgreich zur Anwendung kommt und deren Wirksamkeit bei frühem wie auch fortgeschrittenem Brustkrebs am Brustgesundheitszentrum der Medizinischen Universität (MUW)/AKH Wien gerade wissenschaftlich untersucht wird.

Erblich bedingter Brustkrebs besonders aggressiv – neue Antikörper-Therapie verursacht Absterben der Krebszellen und macht leidvolle Chemotherapie überflüssig

„In Österreich erkranken jährlich etwa 5.000 Frauen an Brustkrebs. Etwa jede zehnte Krebserkrankung ist durch eine besonders aggressive Tumorbiologie gekennzeichnet, häufig steckt eine genetische Mutation in einem der beiden Brustkrebsgene BRCA 1 und BRCA 2 dahinter,“ sagt Univ.-Prof. Dr. Christian Singer, Leiter der Senologie an der Universitätsfrauenklinik Wien.

Während bislang die Chemotherapie die einzig wirksame Option darstellte, nach erfolgreicher Operation ein Wiederauftreten von Tumoren zu verhindern, bieten die kürzlich zugelassenen sog. PARP-Inhibitoren (Poly-(ADP-Ribose)-Polymerase-Inhibitoren) nun eine revolutionäre, weil für Patientinnen sehr schonende neue Behandlungsmöglichkeit bei genetisch bedingtem Krebs. „PARP steht für ein Enzym, das immer wieder von selbst auftretende Brüche in DNA-Strängen repariert. Mit dem neuen Medikament können wir das Enzym gezielt an der DNA-Reparatur von Krebszellen hindern, wodurch sich diese nicht erneuern können und absterben“, erläutert Singer. ...

Zitat derStandard.at 26. Februar 2014, 17:59:

"Ältere Menschen sind eine Risikogruppe häuslicher Gewalt. Umgekehrt erleben aber auch Pflegepersonen Übergriffe. Verantwortlich dafür: Angehörige und professionelle Pfleger sind oft überlastet

Innsbruck - Man müsse sich in diese Situation, die wohl vielen bevorsteht, einmal hineinversetzen, sagt Oswald Mair, Direktor des Verbands der Seniorenheime Südtirols: dass ein anderer, vielleicht sogar ein Fremder, die Intimpflege für einen selbst übernimmt; dass man einen Gabelbissen Karotten gefüttert bekommt und nicht artikulieren kann, dass man Karotten doch nicht mag; dass man schlucken muss, was einem vorgesetzt wird. "Da wird man eben aggressiv", sagt er. Eigentlich wegen der Umstände, doch an wem könne man die Wut auslassen, wenn nicht an den Pflegern oder den pflegenden Angehörigen?

Gewalt im Alter - mit diesem "Tabuthema" setzt sich das österreichisch-italienische EU-Projekt Interreg IV auseinander. Dabei sollen beide Seiten beleuchtet werden: Gewalt gegen ältere Menschen wie auch Gewalt von älteren Menschen gegenüber Pflegenden. Die ersten Arbeitsergebnisse zeigen nun, dass Senioren neben Frauen und Kindern eine dritte Risikogruppe für häusliche Gewalt darstellen. Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation zeigte bereits zuvor, dass in Europa täglich mehr als 10.000 ältere Menschen misshandelt werden. [...]"

Den gesamten Standard-Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: www.derStandard.at 26. Februar 2014, 17:59

"Auch Menschen mit intellektueller und mehrfacher Beeinträchtigung werden manchmal krank und brauchen einen Arzt. Dann ist Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt. Mit welchen Herausforderungen man dabei zu tun hat, zeigt der Film "medINKLUSION Barrierefreie Medizin", zu sehen auf Youtube: www.youtube.com/watch?v=iAxd4hSXeyA.

Intellektuell beeinträchtigte Menschen benötigen in medizinischen Belangen besondere Betreuung. Sie zeigen teils atypische Schmerzreaktionen und können sich schwerer verständlich machen, oft auch nur nonverbal. Sie verstehen die Fachausdrücke nicht und können den Aufforderungen des medizinischen Personals meistens nicht nachkommen. Daher geraten sie leicht in Unruhe und bekommen Angstzustände, die auch zu Aggressionsausbrüchen und Schreianfällen bis zur Verweigerung jeglicher Mitarbeit führen können.

„Diese Menschen sind in Gefahr, medizinisch unterversorgt zu sein“, meint Bernhard Schmid, Generalsekretär der Lebenshilfe Wien. Er wünscht sich von Spitälern, dass sie sich auf diese Menschen besser einzustellen und den Umgang mit behindertenspezifischen Krankheitsbildern und ungewohnten Verhaltensweisen lernen.

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien ist diesbezüglich vorbildlich: Neben einer Ambulanz für Gehörlose gibt es hier auch eine spezielle Ambulanz für Menschen mit intellektueller und körperlicher Beeinträchtigung. In dieser „Mehrfachbehindertenambulanz“ finden Betroffene und Angehörige einschlägig geschultes Personal vor. Einmal pro Woche werden hier bei Patienten mit mehrfachen Behinderungen notwendige Untersuchungen durchgeführt. [...]"

(Quelle: ExAkt, Klientengruppe der Lebenshilfe Wien)

CL, Ärzte Woche 40/2013
© 2013 Springer-Verlag GmbH

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: springermedizin.at-Newsletter 20.09.2013

"Dass Musik auf viele Menschen mit Demenz einen positiven Einfluss hat, ist aus der musiktherapeutischen Praxis zwar schon lange bekannt, war jedoch bisher wissenschaftlich nur eingeschränkt nachweisbar. Prüft man nämlich, ob sich das Gedächtnis oder die Denkleistung des Patienten verändern, findet man keinen Effekt. Dagegen verbessern sich das Wohlbefinden und der emotionale Ausdruck während der Musiktherapie deutlich. Frankfurter Psychologen haben nun ein methodisches Vorgehen entwickelt, diese aus der Erfahrung bekannten Wirkungen auch empirisch zu quantifizieren.

Musik hilft, wenn die Worte fehlen

Arthur Schall, Musikwissenschaftler und Psychologe im Arbeitsbereich Altersmedizin der Goethe-Universität, erzählt gern die Geschichte eines Patienten, der gegenüber der Musiktherapie anfangs sehr reserviert war. Dieser bemerkte das Voranschreiten seiner geistigen Defizite, thematisierte es aber nicht und war entsprechend unausgeglichen und aggressiv. Er ließ sich lediglich darauf ein, mit der Musiktherapeutin klassische Musik anzuhören und darüber zu sprechen. Mit fortschreitender Erkrankung ließ sein Sprachvermögen nach und damit auch die Fähigkeit, über seine Defizite bewusst zu reflektieren. Gleichzeitig sank die Hemmschwelle, auf einfachen Instrumenten wie Trommeln oder einem Xylophon zu spielen. Er begann stundenlang zu musizieren und wurde ausgeglichener. Die Musiktherapeutin leitete daraufhin die Ehefrau zur gemeinsamen Improvisation an. „Die Frau berichtete, sie habe ganz neue Seiten an ihrem Mann entdeckt und die non-verbale Kommunikation habe ihre Beziehung deutlich verbessert“, berichtet Schall.

Auswirkungen von Musik auf Menschen mit fortgeschrittener Demenz messbar machen

In einer zweijährigen Pilotstudie mit Musiktherapeuten der Fachhochschule Frankfurt untersuchte Schall die Auswirkungen von Musik auf Menschen mit fortgeschrittener Demenz, die im häuslichen Umfeld gepflegt wurden. Die wöchentlichen, etwa 45-minütigen musiktherapeutischen Besuche wurden auf Videos festgehalten. ...
Quelle: Goethe-Universität Frankfurt am Main 27.08.2013

"Verbote sind dabei wenig hilfreich, denn Kinder müssen den Umgang mit der Medienvielfalt lernen. „Achten Sie sowohl darauf, wie viel Ihr Kind fernsieht als auch darauf, welche Sendungen es sieht“, so Matt. Wichtig dabei ist, dass gerade jüngere Kinder nicht für längere Zeit alleine vor dem Fernseher sitzen.

Bis zum 3. Geburtstag kein Fernsehen
Für die Kleinsten hingegen ist Fernsehen gänzlich ungeeignet. „Bis zum dritten Lebensjahr sollten Kinder grundsätzlich nicht fernsehen. Die raschen Bildabfolgen und Szenen führen zu einer Reizüberflutung. Vieles, von dem was Kinder sehen, können sie zudem gar nicht verstehen“, betont Mag. Dr. Matt. Auch bei Computerspielen sollten Eltern auf eine altersgerechte Auswahl achten. “Kinder neigen dazu, Spiele zu bevorzugen, die für ältere Kinder sind. Sie fühlen sich dadurch „älter, größer, wichtiger“. Dennoch, die Altersbegrenzungen sind sinnvoll und entwicklungsangepasst“, betont Mag. Irene Fitz. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: aks Newsletter 4/2011 05.12.2011

Die Tumorerkrankungen der Haut weisen im Vergleich zu anderen Krebsarten einige Besonderheiten auf: Seit einigen Jahrzehnten steigt ihre Zahl ständig an.

Dies trifft vor allem auf jene Tumoren zu, deren Entstehung mit UV-Licht in Verbindung steht, also auf das Plattenepithelkarzinom, das Melanom und das Basaliom. 1935 betrug das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, 1: 1.500 - derzeit liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1:50! Die Melanom-Erkrankungsrate verdoppelt sich alle 10 bis 15 Jahre.

Einige Hauttumoren (Basaliome) sind nicht sehr aggressiv und setzen kaum Metastasen. Andere, wie das Melanom zählen zu den bösartigsten Krebserkrankungen überhaupt.
Und schließlich - Hautkrebs tritt sehr häufig auf. Rechnet man alle Formen zusammen, so entspricht die Häufigkeit fast der aller anderen Krebserkrankungen des Menschen.
Moderation und Sendungsgäste

Moderation:
Univ.-Prof. Dr. Karin Gutiérrez-Lobos

Sendungsgäste:
Univ.-Prof. Dr. Beatrix Volc-Platzer
Leiterin der Dermatologischen Abteilung am Sozialmedizinischen Zentrum Ost - Donauspital und Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie

Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger
Vorstand der Universitätsklinik für Dermatologie der Meduni Wien am Wiener AKH Währinger Gürtel 18 – 20, 1090 Wien

Diskutieren Sie mit!

Wenn Sie Fragen zum Thema haben, dann rufen Sie während der Sendung unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 22 69 79.

* Kennen Sie Ihren Hauttyp und den dafür passenden Lichtschutzfaktor?
* Hatten Sie mehr als fünf Sonnenbrände in Ihrem Leben?
* Verbringen Sie berufsbedingt viel Zeit im Freien?
* Wann waren Sie zum letzten Mal beim Hautarzt?
* Haben Sie viele Muttermale und sind verunsichert?
* Gehen Sie regelmäßig ins Solarium?

Offen gebliebene Fragen werden nach der Sendung von unseren Sendungsgästen bis ca. 15:00 Uhr in diesem Online-Forum beantwortet.

Weitere Informationen, Ansprechstellen und Literatur ...
Quelle: oe1.orf.at/programm 21.6.2010

Das Baby schreit. Alle Bemühungen, es zu beruhigen, scheitern. Der Vater bzw. die Mutter spürt Verzweiflung und Aggressionen aufkommen und den Impuls, das schreiende Baby zu schütteln. Gibt der Erwachsene diesem Impuls nach, bringt er sein Kind in Lebensgefahr. Fünf bis zehn Sekunden Wutablassen genügen, um beim Baby oder Kleinkind irreparable Hirnschäden zu hinterlassen oder es sogar zu töten.

Durch das Hin- und Herpendeln des Kopfes, die Beschleunigungs- und Abbremsbewegungen, reißen die zarten Blutgefäße im Gehirn, es kommt zu Quetschungen und Schwellungen. Das "Shaken-Baby-Syndrom" wurde erstmals in den 1970er Jahren beschrieben. Das Schütteln stellt eine besonders heimtückische Form der Kindesmisshandlung dar, weil die Schäden äußerlich kaum sichtbar und die Folgen sehr gravierend sind. Das Bewusstsein über die Gefährlichkeit ist bei Eltern und Kinderbetreuern kaum vorhanden.

Die "Dimensionen" gehen der Frage nach, was medizinisch gesehen beim Schütteln passiert, welche Symptome sich erkennen lassen und welchen Zusammenhang es zum "plötzlichen Kindstod" gibt. Weiters wird beleuchtet, unter welchen Umständen es zu dieser Misshandlung kommt und wie Eltern von Schreibabys geholfen werden kann. Thematisiert werden dabei auch die tabuisierten Aggressionsgefühle gegen Babys.
Quelle: oe1.orf.at/programm 22.3. 2010


Sie sind hier: News

Weitere bestNET.Portale

powered by T3consult · Weitere Projekte von T3consult: www.lehre.at · www.diebestenlehrbetriebe.at · www.diebestenlehrstellen.at · www.ethnologie.at
Datenschutz-Erklärung